Mental Detox – trenn dich von Lebenskrafträubern

Gepostet von am 11. Januar 2016 in beliebte Themen, Gelassenheit, Glaubenssätze, Lebensfreude, persönlicher Erfolg, Selbstbewusstsein | 1 Kommentar

Mental Detox – trenn dich von Lebenskrafträubern

Schwupp – das Jahr ist vorbei und die alten Plagen schon wieder vollzählig an deiner Seite. Wie wunderbar! Wie wär`s mit Mental Detox? Einem schönen Seelenputz? Lass uns doch gleich jetzt gemeinsam loslegen und Lebenskrafträubern den Garaus machen. Den Weihnachtspfunden eine Kampfansage machen ist etwas für Anfänger. Nein, wir gehen so richtig an die Substanz: Wir machen eine mentale Wurzelbehandlung und danach erstrahlen wir in hellstem inneren Glanz. Herrlich! Los geht`s!

Was brauchst du? Ein RIESEN-Blatt Papier – okay… ein normales A4-Blatt tut es auch ;-), ein Schälchen Nüsse für das Hirn und eine Tüte Begeisterung

Schritt 1: Übeltäter entlarven – Lebenskrafträuber-Alarm auslösen

Wenn du an das vergangene Jahr denkst, was waren deine ganz persönlichen sieben Plagen? Hier einpaar vorformulierte Fragen, die dir dabei helfen, deine Lebenskrafträuber ausfindig zu machen:

  1. Welche Situationen haben mich wiederholt wütend, traurig oder handlungsunfähig fühlen lassen?
  2. Welche Menschen sind Zeitfresser und lassen mich nach einem Treffen eher ausgelaugt fühlen?
  3. Welche Tätigkeiten (auf der Arbeit, zu Hause) keksen mich total an und schiebe ich ewig vor mir her?

Schritt 2: Lupe drauf – her mit der Wurzel

zu erstens: Betrifft die jeweilige Situation mich als gesamtes Wesen oder betrifft es mein EGO? (Beispiel: Wenn sich eine Kollegin ständig in den Vordergrund stellt vor dem Chef und dich das nervt, dann entsteht dein Gefühl aus dem Ego heraus. Wenn dein Partner dich als Mensch immer wieder runter putzt und dir sagt, dass du unmöglich bist, dann betrifft es dich als gesamtes Wesen, wenn es um etwas geht, das du BIST. Wenn es um etwas geht, das du TUST, dann ist es wieder das Ego.)

Erste Erkenntnis:

Alle Situationen, die das Ego betreffen, kannst du sofort „an der Wurzel packen“ in dem du dir bewusst machst, dass sie dein Wesen in keiner Weise beeinflussen. Sie nähren oder schwächen nur dein Ego, das auf dem Verstand basiert. Sie sind veränderlich. Dinge, die Ego-basiert sind, sind meist Dinge, die getan werden und die vorübergehend sind und verändert werden können.
Frage dich nun: Was wärst du ohne diese Situation? Wie würdest du dich fühlen, wenn du nicht diese Gedanken hättest, die du in dieser Situation denkst? Und jetzt kannst du dir einfach aufschreiben, wie du künftig denken, fühlen und handeln möchtest, wenn Ego-Situationen wieder auftauchen. Um beim Beispiel der Kollegin zu bleiben: Du könntest dir bewusst denken: „Wenn ich schon merke, wie offensichtlich meine Kollegin sich anbiedert, dann merken das auch die anderen. Ich überzeuge durch meine Arbeit und habe das gar nicht nötig. Man sollte Mitgefühl für sie haben.“ Mit diesem Gedanken fühlst du dich auf jeden Fall der Situation überlegen und nicht mehr wütend, traurig oder handlungsunfähig.

Alle anderen Situationen, die dein gesamtes Wesen betreffen prüfst du auf die Angst, die hinter der Situation steht. Was ist die Angst, die du befürchtest in dieser Situation? Was fürchtest du zu verlieren? Partner, Anerkennung, Job, Gesundheit, mein Leben, Besitz?

Ist die Angst wahr?

Und nun frag dich, ob diese Angst tatsächlich berechtigt ist und welche Gründe dafür sprechen, dass sie nicht berechtigt ist. Formuliere daraus einen Kraftsatz für dich. Wenn dein Partner dich also runterputzt, hast du Angst, ihn zu verlieren und sagst nichts oder wehrst dich durch einen Streit. Wenn du dir aber bewusst machst, dass die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, dass er dich verlässt, weil du liebenswert bist, dann kannst du in Zukunft in einer ähnlichen Situation genau daran denken und ruhig bleiben und ihm wirklich zuhören. Du könntest ihn fragen, was ihn konkret stört und konstruktiv bleiben. Deine neue Reaktion wird auch eine Haltungsänderung beim Partner bewirken. Dein Kraftsatz wäre dann für diese Situation: „Bei Vorwürfen meines Partners bleibe ich gelassen, weil ich weiss, dass ich liebenswert bin.“

Jetzt wirst du den Situationen nicht mehr ausgeliefert sein, sondern sie gestalten.

zu zweitens: Dieser Schritt ist easy: Trenn dich von dieses Leuten. So hart das klingt, aber das Leben ist zu kostbar, um sie mit Zeitdieben und Energievampieren zu verbringen. Gehören diese Zeiträuber zur Familie, dann begrenze die Kontaktzeit auf ein Minimum. Du allein bist der König deines Königreichs.

zu drittens: Unterteile die Aufgaben in „muss ich machen“ und „kann auch jemand anderes machen“. Alles, was getan werden muss, muss getan werden. Du selbst kannst entscheiden, ob du dies mit schlechter Laune tust oder ob du wenigsten bereitwillig die Dinge erledigst. Alles, was wir mit Groll tun, dauert viel länger und birgt mehr Fehlerpotenzial. Alles, was wir mit Freude erledigen, geht super von der Hand. Yeah, ich darf staubsaugen! Endlich die Gelegenheit, gute Musik voll aufzudrehen und Kalorien zu verbrennen 😉

Alles, was auch andere erledigen können, kannst du ja auch verteilen, oder? Wenn nicht, dann eben die innere Einstellung dazu ändern. Nichts ist gut oder schlecht. Erst unsere Gedanken und Bewertung machen es dazu. Staubsaugen? Yeah! 😉

Schritt 3: Schmerzfreie Zone – Detox erfolgreich 😉

Du hast dir die Zeit für dich selbst genommen und warst es dir wert, Menschen und Situationen in deinem Leben auf Lebensfreude hin zu prüfen. Vielleicht hast du nun auch erkennen können, dass du Menschen und Dingen nicht ausgeliefert bist. Du selbst kannst deine Gedanken allem gegenüber, was in deinem Leben passiert, steuern. Gib deinen negativen Gedanken nicht die Macht über dein Leben. Du bist der Gestalter deines Lebens. Deine Gedanken sind dein Werkzeug und dein Fahrzeug, das dich durch dein Leben fährt. Je positiver und klarer deine Gedanken, desto schneller wirst du deine Ziele erreichen. Jeder Zweifel und jede Befürchtung ist eine Extrarunde und damit ein Umweg.

Wenn du nun noch einen Schritt weiter gehen möchtest, dann gehst du an deine negativen Glaubenssätze ran. Wie du negative Glaubenssätze loswirst, findest du hier heraus.

 


1 Kommentar

  1. Sehr gute Tipps! Passend zum Jahresanfang und untermauern meine guten Neujahrsvorsätze 🙂 LG Angie

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