Geborgen im Sein – Leben im Vertrauen

Gepostet von am 21. Januar 2016 in beliebte Themen, Gelassenheit, Gesundheit, Lebensfreude, Liebe/Beziehungen, persönlicher Erfolg, Selbstbewusstsein | 1 Kommentar

Geborgen im Sein – Leben im Vertrauen

Im Moment scheint unsere Welt Kopf zu stehen. Ein Leben im Vertrauen fällt vielen gerade jetzt eher schwer. Menschen leben in Angst und Unsicherheit in Bezug auf ihre Zukunft und ihr Leben. Und diese Angst wird stetig durch Medien und Politik weiter geschürt und genährt. Denn mit Angst lassen sich Kriege führen, lassen sich Waffen verkaufen, lassen sich gute Profite machen. Aber selbst ohne globales Chaos fühlen sich viele Menschen nicht geborgen im Sein – in ihrem Leben -, sondern haben Zukunftsangst und leiden unter fehlendem Vertrauen in sich und ihren Lebensweg.

Doch wie gelingt es dir, im Vertrauen zu leben trotz allem Chaos, das um dich und um uns alle herum sichtbar ist? Wie schaffst du es, in deinem eigenen Leben die Balance zu finden und Lebensfreude zu erleben auch wenn dein Umfeld momentan nicht optimal ist (z. B. Arbeitssituation, Partnerschaft, Gesundheit)?

Wie du dein Leben gestaltest

Wir Menschen sind alle miteinander verbunden. Man sagt, dass jeder Mensch um 6 Ecken mit jedem beliebigen anderen Menschen in Verbindung steht (siehe XING, Facebook). Energetisch jedoch sind wir alle zu jeder Zeit innerhalb eines Gedankens verbunden mit jedem Wesen unserer Wahl. Jeder Mensch trägt seine Gedanken in Form von emotionaler Energie mit sich herum und gibt diese an sein Umfeld logischerweise konstant ab. Stell dir das einfach wie eine Energiewolke über jedem Menschen vor. Du selbst spürst ja auch sofort, ob jemand positive „Vibes“ hat oder schlecht drauf ist. Und das ohne, dass der andere auch nur ein Wort sagen muss. Und nun stell dir diese Energie als kollektive und globale Gesamtwolke vor!

Die Frage ist nun, welche Qualität die eigenen Gedanken und Gefühle überwiegend aufweisen. Und genau diese Energie trage ich in die Welt. Je mehr Menschen also in Angst, Neid, Missgunst, Gier, Hass, Vorurteilen und Verachtung leben, desto mehr Energie dieser Qualität setzen sie frei. Und diese Energie wirkt dann auf alle von uns in gewissem Maße durch globale Ereignisse ein. Je mehr Menschen sich nun jedoch darauf besinnen, liebevolle Gedanken sich selbst gegenüber und anderen zuzulassen und dadurch positive Gefühle auszulösen, desto stärker nähren sie global die positiven Kräfte. Diese sind Liebe, Zuversicht und Vertrauen, Mut, Entschlossenheit, Optimismus, Wohlwollen, Fürsorge, Wertschätzung, Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft, Weisheit und Großzügigkeit.

Es gibt keinen Teufel und keine böse Macht, die die Menschen geißelt. Wir Menschen erschaffen Böses und Zerstörung ganz allein durch unsere Gedanken, Gefühle und Taten. Und wir selbst erschaffen das Gute und die Liebe auf genau die gleiche Weise. Und wir können uns jeden Tag dafür entscheiden, welche Energie wir nähren wollen. Der momentane Zustand unserer Erde spiegelt nur wider, wie es emotional in der Mehrheit der Menschen aussieht.

Je mehr Menschen sich nun dieser Macht der eigenen Gedanken und Gefühle bewusst werden, desto schneller können wir globale positive Veränderungen bewirken. Je mehr Menschen jeder einzelne von uns dazu ermutigen kann, an sich selbst, die eigenen Fähigkeiten und das Gute im Leben zu vertrauen, desto mehr Vertrauen und Liebe strahlen wir Menschen nach außen ab und verändern so die Welt. Und vielleicht können wir schon bald auf diese Weise eine friedvolle Welt erschaffen.

Jetzt teile ich mit dir meine ganz persönliche Überzeugung dazu, wie es mir gelingt, mich komplett geborgen im Sein zu fühlen und voller Vertrauen zu leben – unabhängig der äußeren Faktoren.

Geborgen im Sein – 5 Schritte zu mehr Lebensqualität

Schritt 1: Erkenntnis – Bilanz

Um etwas in seinem Leben und überhaupt auf der Welt verändern zu können, bedarf es zunächst der Erkenntnis, dass man Veränderung wünscht. Was stört mich und was will ich stattdessen?

Beim Reflektieren kommt man nicht drumrum, sich einzugestehen, dass jeder Mensch sich seine Lebensumstände zum größten Teil selbst erschafft. „Wie innen, so außen (siehe die 7 hermetischen Gesetze). “ Dies ist der freie Wille, der einem jeden von uns gegeben ist. Jeder gestaltet sein Leben und seine Lebensumstände selbst. Dabei zieht Gleiches immer Gleiches an nach dem Resonanzprinzip. Man zieht also immer Menschen an, die eine ähnliche Gedankenqualität aufweisen wie man selbst – bewusst und unbewusst. Wenn also die Menschen um dich herum Verhaltensweisen aufweisen, die dich stören und emotional herunter ziehen, dann sind sie wie ein Spiegel für dich und du kannst dich nun fragen: Wann und wem gegenüber verhalte ich mich selbst genau so oder ähnlich und wie kann ich das ändern?

Ruhe ist die Voraussetzung für Erkenntnis. Im Alltagstrubel kannst du nicht nach innen schauen und über dein Denken und Wirken reflektieren. Deshalb ist es wichtig, dass du dir diesen Raum gönnst, wenn du wirklich etwas in deinem Leben verändern möchtest.

Schritt 2 – Vergebung

Schuldgefühle und auch Zorn auf andere liegen wie ein giftiger Nebel über deiner Seele und deinem Leben. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern. Passiert ist passiert. Und jedes Mal, wenn du zurück denkst an deine eigenen Fehler und die der anderen aus der Vergangenheit, nährst du wieder negative Energie um dich herum und hältst dein eigenes Herz gefangen in negativen Emotionen. Und du strahlst diese Energie leider auch nach außen aus – unbewusst. Dadurch ziehst du wieder Menschen an, die ähnlich viel Groll mit sich tragen, was letztlich wieder zu unerfüllten Beziehungen führt. Wenn du dir und anderen Vergangenes vergeben kannst, entfaltest du die innere Kraft zur Veränderung in dir. Vergebung ist weise und zeugt von seelischer Reife. An Groll festzuhalten hemmt deine weitere Entwicklung und hält dich auf einer niedrigen Bewusstseinsstufe gefangen. Was möchtest du dir selbst vergeben und wem sonst könntest du ausserdem alte Verletzungen vergeben? Du wirst sehen, dass du dich viel leichter fühlst, wenn du es geschafft hast, die Fesseln deines Herzens durch Vergebung zu lösen.

Schritt 3 – der mutige Schritt zum Vertrauen

Sobald du in dir die Veränderung vollzogen hast durch positivere Gedanken und die Entschlossenheit, künftig in Liebe und Wohlwollen zu handeln, brauchst du Vertrauen dahingehend, dass sich die Veränderungen im Außen leicht zeitversetzt zeigen werden. Es ist wie bei einer Diät. Die ersten drei Tage sind herausfordernd und du kannst noch keine Ergebnisse der Diät oder des Trainings sehen. Aber wenn du dran bleibst, zeigt sich dir der Erfolg in den kommenden Tagen und belohnt dich mit einem wunderbaren Resultat. Hab den Mut, auf das Gute in dir und deinem Leben zu vertrauen und du wirst Ergebnisse ernten. Das ist sicher!

Schritt 4 – Ballast abwerfen – Loslassen

Ich sehe das Leben wie eine Bergbesteigung. Es ist klar, dass die Besteigung eine gewisse Anstrengung mit sich bringt. Doch ich entscheide mich dafür, WIE ich die Bergbesteigung gestalte. Renne ich mit einem riesen Rücksack voller Dinge in Rekordgeschindigkeit den Berg hoch, bis mir die Puste ausgeht (Burnout), bleibe ich unten stehen und stöhne bei jedem mini Schritt, dass der Weg so beschwerlich ist (Depression) und ich noch so einen langen Weg vor mir habe, trage ich einen sinnvoll gepackten Rucksack, der mit der Zeit immer leichter wird, da ich nur das mitnehme, was ich auch verbrauche, gehe ich in MEINEM Tempo und halte inne, wenn ich spüre, dass mein Körper eine Pause braucht (glückliches Leben) oder binde ich mir einige Klötze ans Bein, bei denen ich weiss, dass ich sie nicht mitnehmen möchte, aber ein schlechtes Gewissen habe, sie loszulassen (Helfersyndrom)?

Gehe ich allein, kämpfe und beisse mich durch oder gehe ich in einer Gruppe Gleichgesinnter, die sich auf mich verlassen können und ich mich auf sie?

Wer im Leben mit zu viel Gepäck reist, der ermüdet schnell. Besonders das emotionale Gepäck in Form von Groll und Schuldgefühlen wiegt schwer. Aber auch Menschen, die dir einfach nicht mehr gut tun und dich runterziehen, halten dich in einem unglücklichen Zustand gefangen. Frage dich doch von Zeit zu Zeit, wofür jetzt die Zeit des Loslassens gekommen ist und erleichtere deine Lebensreise.

Schritt 5 – Leben aus der Kraft der Liebe

Bei Kindern kann man sehr schnell beobachten, wie sie in aufgewühltem inneren Zustand (wütend, traurig, aggressiv) durch Liebe, Verständnis und wohlwollende Worte und Gesten in kürzester Zeit wieder in einen ausgeglichenen Gemütszustand finden. Stell dir vor, dass du wütend bist auf z. B. deinen Chef, der dich ungerecht behandelt hat und du gehst zu einem Kollegen, um Dampf abzulassen. Wie fühlst du dich, wenn der Kollege dich mitfühlend anschaut, dir in Ruhe zuhört und seine Hand liebevoll und unterstützend auf deine Schulter legt. Er bietet dir ausserdem an, zusammen einen Kaffee zu trinken und lenkt deinen Blick darauf, was trotz allem das Gute an dieser unangenehmen Situation sein könnte. Fühlst du dich nicht sofort besser?

Und wie würdest du dich fühlen, wenn der Kollege deinen Hass schüren und bekräftigen würde, dass der Chef ein Trottel ist und dich sicher auf dem Kieker hat?

Ersteres ist ein Akt der Liebe. Zweiteres nicht.

Du hast immer die Wahl, dein bestes Selbst entfalten zu können und aus der Kraft der Liebe zu handeln. Dies erfordert ein wenig Übung und Entschlossenheit. Aber je öfter du diese Art des Denkens, Fühlens und Handelns gewählt hast, desto mehr wirst du positive Veränderungen in deinem Lebensumfeld beobachten  können.


1 Kommentar

  1. Wer im Leben mit zu viel Gepäck reist, der ermüdet schnell.

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