Erst diese 10 Erkenntnisse ermöglichen dir wahre Lebensfreude

Gepostet von am 24. Mai 2016 in beliebte Themen, erfolgreiche Menschen, Freunde, Gelassenheit, Gesundheit, Lebensfreude, Persönliche Geschichten, persönlicher Erfolg, Selbstbewusstsein | 10 Kommentare

Erst diese 10 Erkenntnisse ermöglichen dir wahre Lebensfreude

Der grösste Irrglaube, dem ich täglich begegne, ist zu glauben, dass glückliche Menschen voller Lebensfreude nie Sorgen haben, keine Schicksalsschläge erleben und generell nie down sind. Doch auch die glücklichsten Menschen sind immer noch Menschen und erleben emotionale Erlebnisse in all ihren Tiefen und Facetten. Jedoch besitzen sie eine Fähigkeit, die sie von weniger glücklichen Menschen unterscheidet: eine grundsätzlich positive Lebenseinstellung, die ihnen dabei hilft, aus jeder Situation das Beste machen zu kommen. Es ist eine innere Haltung dem Leben gegenüber. Und genau darauf kommt es an. Es geht dabei sehr um die Leid(t)frage. Wie lange brauche ich, um mich von einer leidvollen Erfahrung zu erholen und wieder die Sonne im Leben zu sehen? Dies gelingt glücklichen Menschen wesentlich schneller.

Es ist wie mit dem Wetter und Klima. Fällt die Bilanz auf ein Jahr betrachtet zugunsten der Regentage aus, haben wir eher ein unangenehmes Klima. Summieren sich jedoch mehr Sonnentage, sprechen wir von einem angenehmen Klima. Das tägliche Wetter prägt das langfristige Klima. Dabei verderben einige Regentage im Jahr noch lange nicht das sonnige Klima. Und genau so ist es bei lebensfrohen Menschen.

Ohne Weisheit gibt es keine Gelassenheit. Erkenntnisse sind der erste Schritt zur Bewusstwerdung und zur Möglichkeit, etwas zu verändern. Die nachfolgenden 10 Erkenntnisse haben mir dabei geholfen, ein sonniges Lebensklima zu schaffen, das mir dabei hilft, die Regentage meines Lebens best- und schnellstmöglich zu überwinden:

1. Du bist nicht deine Gedanken

Gedanken lösen innerhalb von Sekundenbruchteilen chemische Prozesse im Körper aus, durch die du dich gut, entspannt, gestresst oder ängstlich fühlst. Du bist jedoch der Geist hinter den Gedanken und du kannst wählen, welche Gedanken du zulässt und welche du aus deinem Denken verbannen möchtest. Sobald du erkennst, dass deine Gedanken eine Verstandesproduktion sind und keine Realität, wirst du erkennen, dass du deinen Gedanken nicht ausgeliefert bist. Je liebevoller deine Gedanken in Bezug auf dich, deine Mitmenschen und deine Lebenssituationen sind, desto glücklicher wirst du dich fühlen. Du bist größer als deine Gedanken und du bestimmst, ob du nach vorn in Richtung Lösung schauen möchtest oder dich im Leid baden willst durch deine Gedanken. Gedanken prägen Gefühle und führen dann zu entsprechenden Handlungen. Wann immer ich mich in negative Gedanken reinzusteigern drohe, frage ich mich sofort: was will ich stattdessen? Wie will ich mich stattdessen fühlen? Und schon richte ich mich auf etwas Lohnenswertes aus.

2. Du hast deinen Weg – gehe nicht den der anderen

Niemand kann dir sagen, was richtig oder falsch für dich ist. Du bist so einzigartig und nur du spürst die tiefe Wahrheit in dir. Gib deine Macht nicht an andere ab, die dir sagen, wo es lang geht. Hör auf deine innere Stimme, die dich leitet. Mach dir bewusst, dass andere dir zwar Impulse geben können, aber die Konsequenzen deines Handelns trägst immer du, nicht die anderen.

3. Alles, was du brauchst, in in dir

Auf der Suche nach dem Glück verlaufen sich viele Menschen und verzetteln sich. Sei dir dessen bewusst, dass du für dieses Leben mit all dem ausgestattet bist, was du benötigst. Du hast einen Rucksack voller Fähigkeiten, Eigenschaften, Stärken, Begabungen und Interessen mitbekommen, der einzigartig ist. Jede Erfahrung dient deinem Wachstum und eröffnet dir weitere Möglichkeiten. Wenn du laufend nach mehr suchst, verpasst du darauf zu achten, was alles schon da ist. Viele deiner Stärken entfalten sich erst, wenn die Zeit dafür reif ist und du eine gewisse Lebenserfahrung gemacht hast. Vertraue darauf und schau immer wieder nach innen, um herauszufinden, wie du dein Potenzial und deine gesammelten Erfahrungen und Stärken entfalten kannst.

4. Eine Mücke bleibt eine Mücke

Wer negative Situationen und Leiderfahrungen immer wieder erzählt und durchkaut, schenkt ihnen immer mehr Energie und Aufmerksamkeit. Dadurch wird die Ursprungssituation immer leidvoller und größer. Aus einer Mücke wird der Elefant. Wenn du das Bedürfnis hast, über etwas Negatives zu sprechen, dann mach dir bewusst, was du bewirken willst. Sprich nur dann darüber, wenn du eine Lösung finden willst, aber nicht, um dich einfach mal auszu“kotzen“. Und wenn doch, dann wenigstens mit dem Ziel, doch eine Lösung zu finden.

5. Vergangenheit und Zukunft gibt es nicht

Die Vergangenheit ist schon vorbei und die Zukunft nur eine mögliche Wahrscheinlichkeit unter Millionen. Wenn du ständig an deine Vergangenheit denkst und ihr nachtrauerst, gestaltest du dir hier und heute eine traurige Zukunft. Du verpasst im Jetzt das Schöne, weil dein Blick auf Vergangenes gerichtet ist. Dein Verhalten wird zur Gewohnheit und jeder Tag gleicht dem anderen. Vergangenheitsorientierte Menschen neigen zu Depressionen. Ist die Aufmerksamkeit konstant auf die Zukunft gerichtet, ist dies oft gepaart mit Befürchtungen. Dies allein bewirkt bereits, dass Stress im Körper entsteht und ich dadurch eher Ereignisse in mein Leben ziehe, die weniger erfreulich sind. Dies liegt einzig daran, dass meine Wahrnehmung so sehr eingeengt ist auf das, was ich befürchte, dass ich all die Chancen und positiven Möglichkeiten gar nicht erst wahrnehmen kann. Jetzt passiert das Leben. Deshalb ist es sehr sinnvoll, eins nach dem anderen zu machen und alles, was du tust, BEWUSST zu tun.

6. Deine Berufung ist, dich vollumfänglich als das zu entfalten, was du bist

Niemand auf der Welt vereint all die Eigenschaften und Erfahrungen auf die gleiche Weise wie du. Deshalb ist es wichtig, dass es dich gibt. Niemand kann deinen Platz einnehmen in dieser Welt. Deine Aufgabe ist, vollkommener Ausdruck deiner Selbst zu sein, damit du eine Spur im Leben anderer Menschen und der Welt hinterlassen kannst. Wenn du dich traust, deine Stärken anzuerkennen und authentisch zu leben, wirst du viel mehr Energie spüren als wenn du versuchst, dich ständig anzupassen und in Rollen und Erwartungen anderer zu pressen. Was kannst du mit all dem anfangen, was dir leicht fällt und Freude macht? Für wen ist das, was du zu geben hast, wichtig und wertvoll?

7. Vergebung ist deine Entscheidung für Liebe statt Verletzung

Am schwersten fällt uns die Vergebung für uns selbst. Wie oft plagen dich Gedanken in Bezug auf all das, was du (vermeintlich) falsch gemacht hast? „Ach hätte dich doch nicht dies und jenes gesagt, getan…“. Durch solche Gedanken bindest du negative Energie förmlich an dich. Und diese Energie vergiftet dein ganzes Wesen und strahlt nach aussen. Sei liebevoll und großzügiger mit dir und anderen. Wann immer du dir deine Fehler bewusst vergeben kannst, entscheidest du dich für die Liebe. Liebe vergibt. Alles andere verletzt. Vor allem dich selbst. Wenn etwas geschehen ist, das du ohnehin nicht rückgängig machen kannst, dann ist es eben passiert. Vergib dir und anderen, anstatt die giftige Energie festzuhalten und du wirst viel mehr Liebe und Gelassenheit spüren.

8. Loslassen ist der Schlüssel zu wahrer Lebensfreude

Genauso wie wir uns nicht an unsere Milchzähne klammern, sondern sie loslassen, hat alles im Leben eine Halbwertszeit. Irgendwann müssen wir alles loslassen – alles zu seiner Zeit. Meist spürst du schon sehr genau, wann etwas vorbei ist oder dir nicht mehr gut tut. Aber wir Menschen klammern uns an Besitz, Menschen und Gewohnheiten und leiden dann an den Folgen der Stagnation. Wenn du spürst, dass etwas zu Ende geht (Arbeitsstelle, Beziehung, Situation), dann lass in Dankbarkeit los und vertrau darauf, dass etwas Neues auf dich wartet. Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine neue. Leben bedeutet Veränderung. Jeden Tag. Veränderung bedeutet Wachstum. Festhalten verhindert Wachstum.

9. Perfektion hält dich von deinem Lebensglück ab

Wir alle sind wundervolle unperfekte Wesen. Nichts auf dieser Welt ist perfekt. Unsere Welt ist wunderschön und doch nicht perfekt. Und genau so muss es sein. Die Werbung und Hollwood gaukeln uns Perfektion als etwas Erstrebenswertes vor. Es ist wie eine Karotte, die uns vor die Nase gehalten wird, die wir doch niemals erreichen können. Ein Leben lang rennen wir dann dieser Karotte nach, bis wir in den Sarg plumsen. Perfektion nicht erreicht. Umarme deine Art zu SEIN. Sei echt und lebe anstatt einem Ideal nachzulaufen, dass es nicht gibt. Selbst in Hollywood wir nur getaped, operiert, gemogelt, gehungert, retuschiert und gelogen. Wenn die Hüllen fallen, sind wir alle gleich. Unperfekte wunderbare echte Menschen. Das, was uns verbindet, ist die Verbindung zueinander – Liebe! Lebe frei und echt und liebe! Das ist, worauf es ankommt.

10. Du bist der Schöpfer deiner Realität

Alles, was in deinem Leben momentan besteht, hast du erschaffen. Durch deine Gedanken, Gewohnheiten und deine Einstellung. Bewusst und unbewusst. Beobachte dich selbst, dein Denken und Handeln und frage dich, wie du deine Zukunft gestalten willst. Du hast das Potenzial, das beste Selbst zu sein, das du sein kannst. Entfalte dich? Ein tolles Buch hierzu ist: Ein neues Ich von Dr. Joe Dispenza. If you can dream it, you can do it! Tu es einfach. Sei du selbst und entscheide, was du verändern möchtest und dann tu es einfach. Du schaffst alles, was dir wichtig ist!


10 Kommentare

  1. Liebe Evelyn, mir hat dein Artikel gefallen. Allerdings frage ich mich, ob ich dieses „Muster“ einhalten kann. Es gibt Situationen im Leben, die einen vor unlösbare, quälende, Aufgaben stellen. Ich bin 26 und habe einen meiner Liebsten Menschen auf unverständliche Weise verloren. Man wird es nie verstehen und akzeptieren können. Nun frage ich mich natürlich auch „werde ich wieder glücklich?“. Zu gern würde ich deine Punkte abhaken und danach Leben. Ich denke nur, dass es genau diese Situationen gibt – die dies unmöglich machen. Verzeihen? Wäre das nicht ein Geständnis dem Leben zu sagen, dass ich zu schwach bin? Denn ich akzeptiere die Situation, die meinen Lieben und mir wiederfahren ist nicht. Vergangenheit Vergangenheit sein lassen? Ich möchte die Vergangenheit niemals verlieren. Ich möchte den Menschen nie verlieren. Ich türme mich dagegen auf. Wie soll ich da glücklich werden? Geht das?

    • Liebe L.,
      es ist wirklich schlimm, einen Menschen zu verlieren und dein Verlust tut mir sehr leid. Der Sinn liegt nun nicht darin, schnellstmöglich über diesen Verlust hinwegzukommen und die Vergangenheit sein zu lassen oder zu verlieren. Die Vergangenheit ist ein Teil deines Lebens und ein Teil deiner selbst. An der Vergangenheit jedoch konstant festzuhalten und die Gegenwart abzulehnen ist jedoch ein Kampf gegen das, was jetzt ist und somit Widerstand gegen das Leben an sich. Du brauchst Zeit, um über den Verlust hinwegzukommen. Dabei durchläufst du die 5 Phasen der Trauer. In diesem Artikel habe ich zum Thema loslassen etwas geschrieben, das auch auf diese wichtigen Phasen der Trauer eingeht:

      Nimm dir die Zeit der Verarbeitung und irgendwann wirst du dein Leben wieder bewusst gestalten ohne Trauer. Heilung braucht Zeit. Groll und Wut hingegen bringen dich keinen Schritt weiter. Sie stauen negative Energie in deinem Körper an und machen dich am Ende selbst krank und depressiv.

      Vielleicht kannst du auf all das Gute zurück blicken, was du mit diesem Menschen teilen konntest und Dankbarkeit dafür empfinden anstatt konstant an den Verlust zu denken.
      Ich wünsche dir viel Kraft, Zeit und alles Gute.
      Liebe Grüsse
      Evelyn

  2. Du bist der Schöpfer deiner Realität wie wahr. Danke für den tollen Artikel.

  3. Hi Evelyn
    Dieser Artikel hat mir sehr gut gefallen. Da hat es wirklich ein paar ganz gute und wichtige Punkte dabei. Kompliment! Gut geschrieben und auf den Punkt gebracht.
    Liebe Grüsse

    Joe

  4. Danke, Evelyne – genau die richtigen Zeilen im richtigen Moment für mich!

    • gern, liebe Bea. Lieber Gruss, Evi

  5. Wunderbare „Zusammenfassung“ unterstützender Ansichten.
    Diesen Artikel am besten ausdrucken und Menschen mit Sinnkrise in die and geben. Ich denke auch momenta darüber nach, wann Promis und auch die Meute, die mich „ärgern“ ihre Momente haben, wo sie an der Situation zweifeln und wie sie die Situation verändern oder das Thema aus einem anderen Blickwinkel sehen.
    Aufrichtiges Kompliment an Evelyn Wenzel!
    Wunderbarer Artikel.
    Danke.

    • Liebe Andrea,
      vielen Dank. Freut mich sehr, dass dir der Artikel Freude gemacht hat.
      Liebe Grüsse
      Evi

  6. Hallo Evelyn,

    ich finde gut, dass du so ausführlich über das Glücklichsein geschrieben hast. Ein Sprichwort sagt: Jeder ist seines Glückes Schmied. Und ich finde, da ist etwas Wahres dran. Denn erst der Gedanke bewegt uns zum Handeln und daraus folgen dann die Konsequenzen. Das heißt, wenn ich mir einrede, dass ich nichts kann und nichts bin, dann werde ich auch nichts. Die Einstellung zum Leben und zu mir selbst ist doch entscheidend.

    • Lieber Pepe,
      ja, wir sind unseres Glückes Schmied und gestalten je nach unserer Gedankenqualität unsere Wahrnehmung und damit unser Leben. Danke dir für deine Zeilen.
      Liebe Grüsse
      Evi

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.