Die Zukunft steht Kopf – wie kannst du deine Zukunft sinnvoll gestalten?

Gepostet von am 25. Februar 2016 in beliebte Themen, Gelassenheit, Karriere & Beruf, Krisen-Wissen, Lebens-Wendepunkte, persönlicher Erfolg, Zeitenwende | 3 Kommentare

Die Zukunft steht Kopf – wie kannst du deine Zukunft sinnvoll gestalten?

In den letzten Tagen packte mich eine empfundene Ohnmacht. Angesichts aller Kriegstreibereien und des Zustandes unserer Welt zucken wir ratlos mit den Schultern, wenn es um die Frage unserer Zukunft geht. Wie sieht unsere Zukunft denn eigentlich aus? Kannst du das mit einem guten Gefühl und voller Vertrauen noch beantworten? Ich kann es im Moment nicht. Es scheint wie ein Glücksspiel mit ungewissem Ausgang zu sein.

Vor einigen Jahren erschien mir die Zukunft vollkommen klar und ich konnte sie genau vor mir sehen. Ich sah meine Kinder groß und glücklich werden, ich konnte Urlaube sehen, würdevolles Altern, sportliche, private und berufliche Ziele und ein erfülltes Leben insgesamt. Wenn ich jetzt über die Zukunft nachdenke, dann bin ich mir nicht mehr sicher, wie sich das Leben entwickeln wird. Ich lese, dass die privaten Waffenkäufe im letzten Jahr explosionsartig zugenommen haben. Die Menschen haben Angst vor einander. Ich sehe, dass die Militärausgaben der USA jährlich 610 Milliarden Dollar betragen. Ganz nebenbei sind die USA auch der führende Exporteur von Schusswaffen weltweit. Und ich sehe, was dann als Konsequenz damit auf unserem Planeten geschieht.

militärausgaben

Die Marionetten-Politik verfolgt das Ziel, das Bargeld abzuschaffen, um uns „Konsumsklaven“ noch besser unter Kontrolle halten zu können und so auf ganz bequeme Art und Weise Systemkritiker per Knopfdruck unschädlich machen zu können, indem sie den Zugriff auf die Konten sperren. Hauptsache die Banken nehmen keinen Schaden. Denn die Banken sind wichtig. Und die müssen gerettet werden. Von dir und von mir. Von wem auch sonst?

Und wenn es kein Bargeld mehr gibt, kann die Bank darüber entscheiden, wer wann und wieviel Geld bekommt. Und die Großkonzerne freuen sich ja schon jetzt über den gläsernen Kunden, dessen Datenspuren ihnen erlauben, noch vor ihm selbst zu wissen, was und wann der Kunde als nächstes kaufen wollen wird. Und dieses „Wollen“ wird selbstverständlich auch durch geschickt personalisierte Werbung gesteuert. Bis er, der gefügige Kunde, es tatsächlich will – genau dieses Produkt. Vollkommen freiwillig. Ja, so geht das.

Wir lieben Überwachung

Ich weiss, dass du dich gerade wahrscheinlich wunderst, warum ich so einen politischen Artikel schreibe. Habe ich sie nicht mehr alle? Nein, wahrscheinlich nicht. Ich habe etwas verloren, das ich bisher hatte. Das Vertrauen in die Politik, in das System und in den Staat. Und ich bin nicht mehr breit, jede Kröte zu schlucken, die mir als Wahrheit serviert wird, um damit denen zu dienen, die unsere Zukunft mutwillig und geldgierig zerstören. Und ich möchte dich ermutigen, auch hinzusehen und deine Macht zu erkennen und zu gebrauchen.

Wenn es um meine eigene Zukunft geht, dann will ich diese gestalten. Ich will  nicht hilflos dastehen und zusehen dabei, wie Kriege im Namen von Gott, im Namen des Friedens oder der angeblichen Terrorbekämpfung geführt werden, die aber tatsächlich immer Rohstoff-Kriege und Geldkriege sind. Ich bin gegen diese Kriege. Und ich bin dafür, dass ab sofort Kriege gesetzlich verboten werden und stattdessen das Geld, das momentan in Militär und Kriegsführung fließt, in Bildung und Humanität fließt.

Ich bin gegen TTIP, weil es den Interessen von Großkonzernen dient und nicht uns Bürgern und ich unterstütze Organisationen, die sich um Wahrheit, Aufklärung und Schadensbegrenzung bemühen und sich trauen, für unser aller Wohl einzustehen.

Wenn wir weiter einfach stillhalten und zuschauen, werden wir einen großen Knall erleben und ihn durch unser Nichtstun unbewusst mit gestalten. Wir werden dann tatenlos dabei zusehen, wie man uns unsere Identität raubt, unsere Meinung und jede Form von Freiheit.

 

Welche Zukunft willst du gestalten?

Ich weiss, dass mein Beitrag sehr ernüchternd wirkt und sich im ersten Augenblick wie ein nasser Waschlappen im Gesicht anfühlt. Aber das Gute daran ist, dass danach eine innere Klarheit aufkeimt, die zumindest mich (und vielleicht ja auch dich) dazu bewegt, etwas zu tun. Es gibt etwas, das wir alle unternehmen können, um auf der richtigen „Seite der Macht“ zu stehen – dem Interesse des Menschen und nicht dem Interesse der Konzerne.

Hier ist meine TOP 10 Liste dessen, was jeder von uns tun kann, um die Welt zu verbessern:

  1. Gemeinnützige Organisationen und freien Journalismus unterstützen wie: campact, KenFM, neopresse.com, Dr. Daniele Ganser, etc.
  2. Sich eine eigene Meinung bilden, anstatt alles zu glauben, was in den Mainstream-Medien serviert wird. Nach der Wahrheit suchen.
  3. Regional und bei kleinen Unternehmen einkaufen, statt bei Großkonzernen. Sonst unterstützt wir ihre Machenschaften und Macht.
  4. Sich trauen, Unrecht öffentlich zu machen und sich entgegen zu stellen wie dieser Restaurantbesitzer aus Frankreich:
  5. Mit anderen darüber sprechen, was man wahrnimmt und was in der Welt passiert. Du wirst dich wundern, wie viele Menschen gleich denken und durch den Austausch bekräftigt werden im Handeln.
  6. Vorsorge treffen für Krisenzeiten (Survival-Wissen aneignen, Notvorräte für einige Wochen)
  7. Sich vernetzen mit Gleichgesinnten – gemeinsam ist man stark. Die Mächtigen rotten sich auch zusammen und entwickeln dadurch ihre Durchschlagskraft.
  8. Medialen Datenfußabdruck so gering wie möglich halten. So wenig von sich online preis geben wie möglich. Apps reduzieren.
  9. Sich biologisch ernähren und auf faire Produkte achten, um menschenverachtende Unternehmen nicht zu stärken.
  10. Den eigenen Kindern ein gutes Vorbild sein und einen freigeistigen, natürlichen Lebensstil vorleben. Sie ermutigen, die Dinge zu hinterfragen statt hinzunehmen.

Möge die Macht mit uns sein. Mit denen, die sich empören und sich stark machen für eine bessere Welt. Für eine Zukunft, in der es Natur, Freiheit, Lebensfreude und Kultur gibt. In der geistige Freiheit ebenso selbstverständlich ist wie frische, saubere Luft. In der nicht der Konsum, sondern der Mensch im Vordergrund steht und jeder von uns sich eine Zukunft gestalten kann frei von Angst.

 

 

 


3 Kommentare

  1. Ich bin beeindruckt. Meist liest man nur, was falsch läuft – du gibst klare und vor allem realistische Anregungen, wie jeder tätig werden kann für eine bessere Welt. Mit Beginn der Flüchtlingsströme war ein gesellschaftliche Verunsicherung zu verzeichnen. Zunehmend machen sich die Menschen daran, sich nicht nur mit der öffentlichen Meinung zufrieden zu geben, sondern selbst das Für und Wider, gangbare Wege und Denkweisen abzuwägen. Herzliche Grüße aus Dresden, Katja

    • Liebe Katja,
      nur meckern hilft selten. Lösungen sind mir da viel lieber und wenn man aufzeigen kann, wie einfach es manchmal sein kann, etwas zu tun, dann ermutigt das den ein oder anderen ja und damit ist auch etwas getan 🙂
      Danke für deine Worte
      Evelyn

  2. Deine Top 10 Liste die Welt zu verbessern gefällt mir sehr gut.
    Toller Artikel gerade in diesen unsicheren Zeit macht man sich sehr viele Gedanken darum.

    Liebe Grüße

    Steffi

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