10 Glaubenssätze, die dabei im Weg stehen, dein Potenzial zu entfalten

Gepostet von am 14. November 2016 in beliebte Themen, Glaubenssätze, Karriere & Beruf, Lebens-Wendepunkte, Lebensfreude, persönlicher Erfolg, Selbstbewusstsein | Keine Kommentare

10 Glaubenssätze, die dabei im Weg stehen, dein Potenzial zu entfalten

Geistern immer wieder Fragen durch deinen Kopf wie „Was soll ich mit meinem Leben anfangen?“ oder „Was ist eigentlich mein Weg, mein Sinn im Leben?“?

Jeder von uns ist bemüht, das Beste aus seinem Leben zu machen und versucht tatsächlich auch jeden Tag das Beste aus dem herauszuholen, was im Moment möglich ist. Das Geheimnis dabei ist jedoch, dass unser Verstand hierbei der Zensor ist und uns – ohne dass es uns bewusst ist – einen Rahmen der sichtbaren Möglichkeiten absteckt. Einfacher ausgedrückt: wir sehen nur die Möglichkeiten, die unser Verstand gerade sehen will. Und diese entsprechen unserer aktuellen Denkweise. Denken wir aktuell mehr über Probleme nach, sehen wir immer mehr Probleme und die Konsequenzen daraus. Denken wir positiv und sind guter Dinge, sieht die Welt auch dementsprechend schon freundlicher aus und es tun sich Lösungen auf bei Herausforderungen.

Unser Gehirn ist so sehr damit beschäftigt, all die täglichen Informationen, die auf uns einprasseln, bestmöglich zu verarbeiten, da macht es sich nicht die Mühe, ständig alle denkbar möglichen Optionen für unser Leben abzuwägen. Es folgt dem Weg des geringsten Widerstandes und schreitet auf vertrauten Pfaden. Das, was ich also immerzu denke, erschaffe ich immer wieder auf`s Neue in meinem Leben. Unser Verstand glaubt also immer das, was ihm vertraut ist anstatt objektiv die beste Lösung zu kreieren. Das folgende Video zu Sinnestäuschungen macht die Trägheit unseres konditionierten Gehirns deutlich:

Negative Glaubenssätze – die geheimen Autoren deiner Realität

Nun gibt es Gedanken, die dir sicher absolut bewusst sind, wie z. B. deine inneren Selbstgespräche, die dir dabei helfen deinen Tag zu strukturieren wie z. B. „Nach dem Duschen ziehe ich am besten den blauen Anzug an, weil heute das Meeting stattfindet., Ich sollte unbedingt daran denken, die Winterreifen zu bestellen., Nächstes Mal fahre ich besser eine halbe Stunde früher los. etc.

Aber es gibt auch die tief in dir verankerten Glaubenssätze, die du schon so oft in deinem Leben gedacht hast, dass sie dir nicht mehr bewusst werden. Sie stellen in deinem Unterbewusstsein so feste und eingetretene Pfade dar, dass du ihnen wie durch einen Automatismus folgst. Sie umgehen den bewussten Verstand und präsentieren sich dir unmittelbar als Gefühl. Das ist so ähnlich wie beim Autofahren. Wenn jemand unerwartet vor dir auf der Autobahn abbremst, spürst du unmittelbar das Adrenalin durch den Körper rauschen und trittst ebenfalls auf die Bremse – ohne dir aktiv bewusst zu machen, welchen Abläufen du nun folgenden solltest.

Negative Glaubenssätze entstehen bereits in den ersten sechs Lebensjahren und natürlich kreieren wir unser Leben lang auch neue Glaubenssätze. Positive wie negative. Manche revidieren wir im Verlauf unseres Lebens und an manchen halten wir unbewusst über Jahrzehnte fest. Diese werden besonders in schwierigen Lebenssituationen spürbar durch Ängste, Blockaden, Unsicherheit, Scham, Zweifel, Selbsthass, Wut, Handlungsunfähigkeit, Stolz und Traurigkeit.

Wenn du dein Potenzial frei leben und entfalten möchtest, benötigst du die innere Überzeugung, dass das, was du dir vornimmst, möglich ist. Du musst also an dich glauben und bereits bei aufkommenden Herausforderungen das Vertrauen dahingehend haben, dass du die Sache schon meistern wirst. Fehlt dir dieses Vertrauen, steckst du immer wieder in ähnlichen Situationen fest und hast das Gefühl, auf der Stelle zu treten.

Diese 10 negativen Glaubenssätze hindern dich daran, dein Potenzial zu entfalten

  1. PerfektionismusIch muss alles perfekt machen.
  2. Angst vor der ZukunftIch habe Angst vor dem Unbekannten und vertraue nur auf das Bekannte.
  3. Selbstzweifel Ich kann das nicht. (Ich bin nicht gut genug.)
  4. Vergleichen mit anderenAndere können das sicher besser als ich.
  5. VersagensangstIch habe Angst davor, zu versagen. (Also probiere ich es lieber gar nicht erst.)
  6. VergangenheitsorientierungFrüher hatte ich viel mehr Erfolg. (Früher ging es mir viel besser.)
  7. FrustrationDas Leben ist kein Wunschkonzert. (Man kann halt nicht alles haben.)
  8. VerschieberitisIch warte lieber auf den richtigen Moment.
  9. Mangelnde SelbstliebeIch bin unwichtig. (Was kann ich schon bewirken?)
  10. Ablehnung des Geldes/des Erfolges – Erfolg (Geld) bekommt man nur durch harte Arbeit (oder Rücksichtslosigkeit).

 

Sehr oft  – und besonders in schwierigen Lebenssituationen – denken wir, dass es besser wäre, einfach gar nichts zu verändern oder zu tun, weil sich alles gerade jetzt ungut anfühlt und wir nicht wissen, was wir eigentlich genau wollen. Also warten wir auf einen besseren Moment, produzieren in dieser Zeit jedoch unbewusst die gewohnten Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen, die logischerweise den gegenwärtigen Zustand verstärken oder zumindest verlängern.

Negative Glaubenssätze sind tief in uns verinnerlichte feste Überzeugungen, Wahrheiten, die in Form von Gefühlen und entsprechenden Handlungen in Erscheinung treten. Sie halten uns davon ab, innerlich frei, intuitiv und der Situation angemessen zu reagieren und die beste Entscheidung treffen zu können. Stattdessen halten sie uns in konditionierten Handlungsmustern und bekannten Bewältigungsstrategien fest, die wir hinterher oftmals bereuen oder am liebsten ungeschehen machen würden.

So überwindest du die negativen  Glaubenssätze und entfaltest dein Potenzial

Der erste Schritt zur Veränderung ist die Erkenntnis. Wenn du dich genau jetzt in einer Lebenssituation befindest, in der du das Gefühlt hast, nicht dein Potenzial zu entfalten, dann fühl in dich hinein und frage dich, welcher der obigen negativen Glaubenssätze dich momentan in dieser Situation am häufigsten begleitet.

Und nun stell dir folgende drei Fragen:

  1. Wie würde ich mich fühlen, wenn ich diesen Glaubenssatz nicht hätte?
  2. In welcher Situation meines Lebens hat genau das Gegenteil dieses Glaubenssatzes zugetroffen und was war damals anders? (Formuliere daraus einen postiven Kraftsatz z. B. Als ich mein Studium abbrechen wollte, hat der Glaube an meine Stärken durch meinen Mentor mir dabei geholfen, motiviert zu bleiben. Kraftsatz draus: Wenn ich nicht weiter weiss, mache ich mir meine Stärken bewusst, suche mir ein bestärkendes Umfeld und konzentriere mich auf eine Lösung.)
  3. Wie würde ein Mensch, der sich selbst liebt und den Kraftsatz von dich denkt, in dieser Situation jetzt handeln?

Wenn du deine Antworten aufschreibst, kannst du deine Fortschritte beobachten, indem du von Zeit zu Zeit drauf schaust und feststellst, dass du nun anders denkst und handelst. Verfahre so mit allen Glaubenssätzen, die dir in den Sinn kommen und dich belasten. Wenn du dann noch deine Kraftsätze möglichst oft im Alltag denkst und danach handelst, wird sich dein Leben zusehends verbessern und du wirst dein Potenzial schon bald frei von inneren Blockaden entfalten können.

Deine Gedanken formen deine Realität!


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