Kennst du den Kreislauf des finanziellen Erfolges?

Gepostet von am 13. Oktober 2014 in beliebte Themen, Karriere & Beruf, Lebensfreude, persönlicher Erfolg, Selbständigkeit | Keine Kommentare

Kennst du den Kreislauf des finanziellen Erfolges?

Die meisten Menschen wünschen sich mehr Erfolg und damit verbunden natürlich auch finanziellen Erfolg. Und obwohl sie sich tagein tagaus unheimlich bemühen und anstrengen, vermag dieser Erfolg sich einfach gar nicht einzustellen. Auf dem Konto herrscht Ende des Monats Ebbe und das Erfolgsbarometer zeigt nach unten.

Doch woran liegt das und warum scheint es bei anderen alles mühelos zu klappen? Warum sahnt der Kollege ständig alle Anerkennung ab und wird befördert, während du in der Warteschleife verharrst, bis dir ein Bart wächst? Das Geheimnis ist verblüffend einfach!

Hast du schon einmal vom Kreislauf des Erfolges gehört?

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So wendest du den Kreislauf des Erfolges für dein Leben an

Wenn du deine eigenen Stärken erkennst und tatsächlich auch täglich im Berufsleben einbringst, anstatt anderen nachzueifern, dann hast du wesentlich mehr Freude an deiner Arbeit. Es anderen recht zu machen, sie nachzuahmen und zu versuchen deren Stärken zu kopieren, laugt mächtig aus! Du hast dann alle Hände voll zu tun, den Weg eines anderen zu gehen anstatt deinen eigenen, so dass du permanent eine Rolle spielst. Und das macht auf Dauer keinen Spaß und das Schlimmste daran ist: du wirkst dadurch nicht authentisch, sondern künstlich, angestrengt und nicht souverän.

Erkennst du jedoch, wie du deine Stärken im Job sinnvoll einsetzen kannst, wirst du wesentlich mehr Freude und Spaß bei der Arbeit empfinden. Du wirkst dann unangestrengt, locker und echt und die Dinge gehen dir leichter von der Hand. Hirnforscher Gerald Hüther sowie zahlreiche wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Schüler, die Freude am Unterricht haben, wesentlich bessere Ergebnisse erzielen und Menschen, die aus Freude arbeiten, wesentlich mehr Erfolg haben als die Dienstschieber.

Hier ein genialer Vortrag zum Thema Erfolg durch Freude und Begeisterung von Prof. Gerald Hüther

Ohne Gefühl geht gar nichts!

 

Mehr Freude führt also zwangsläufig dazu, dass dir wesentlich mehr gelingt und das ohne große Anstrengung. Freude bringt also Erfolg. Und Geld ist eine Begleiterscheinung des Erfolges. Menschen, die Freude an dem haben, was sie tun, erzielen zahlreiche Erträge – und das müssen nicht zwangsläufig auch immer nur materielle sein. Mutter Theresa hatte zweifelsfrei Freude am Helfen und großen Erfolg damit. Ihre Erträge waren lachende Augen, bewegte Herzen, heilende Seelen. Mir ist es wichtig, aufzuzeigen, dass Erfolg nicht aus dem Bedürfnis heraus entsteht, reich zu werden, sondern der Freude am Tun entspringt.

Durch seinen Erfolg auch finanziellen Erfolg zu erzielen, ist eine wunderbare Sache und sei jedem gegönnt, der Freude daran hat. Denn mit einem guten Finanzpolster kannst du eine Menge Gutes bewirken, was du ohne Geld niemals tun könntest und du hast die Möglichkeit, auch kontinuierlich in die Förderung deiner eigenen Stärken zu investieren.

 

Beispiele aus der Praxis

Schau dir einmal Bedienungen im Restaurant an. Wie wirkt auf dich eine fröhliche Kellnerin, die offensichtlich Freude am Tun hat? Und wie wirkt sich das wohl auf ihre Trinkgeldeinnahmen aus? Und sicherlich hast du auch schonmal einen freudlosen Besen als Bedienung erlebt, die ohne sichtliche Mimik mit der Leidenschaft einer Stromrechnung deine Bestellung aufgenommen hat. Da bleibt das Trinkgeldbeutelchen wohl eher schlank 😉 oder?

Jeder von uns mag Menschen um sich herum, die echt wirken und mit Spaß bei der Sache sind, anstatt permanent darüber zu jammern, wieviel sie noch zu tun haben, was alles dann auch noch zu Hause auf sie wartet und wie anstregend das Leben doch überhaupt sei.

Ja, zuweilen gibt es Tage, an denen ich es auch mal anstrengend finde, aber wird es durch Jammern und Nölen einfacher? Wohl kaum. Und wie beeinflusse ich durch mein Gezeter mein Umfeld – positiv? Wohl auch nicht…

Sicher kennst du die Aussage: „Herr gib mir die Kraft, Dinge gelassen anzunehmen, die ich nicht ändern kann, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.“ Entscheidend ist jedoch auch noch, ganz man selbst zu sein, anstatt immer so sein zu wollen wie andere. Denn was wir übersehen, ist, dass wir bei anderen immer nur die Top 5-10 % der Fähigkeiten bewundern. Vergiss dabei aber nicht, dass wo Licht, auch Schatten ist. Und würdest du komplett mit einem anderen dein Leben tauschen wollen und dafür Stärken, Eigenschaften und Fähigkeiten aufgeben, die du besitzt?

Ein brillanter Redner kann auf der anderen Seite ein ziemlicher Chaot sein, der ständig alles verlegt, verliert oder vergisst. Eine erfolgreiche Businessfrau kann unter Umständen über so wenig Einfühlungsvermögen verfügen, dass niemand es mit ihr wirklich aushält und sie nicht eine einzige Freundin hat. Willst du dann aber immer noch mit ihr tauschen?

Was immer also in deinem Berufsleben oder auch privat so läuft, dass es dir keine Freude macht und schwer fällt, solltest du einmal neu betrachten und dich fragen:

  • Bin das wirklich ich, der/die hier wirkt, oder spiele ich eine Rolle?
  • Kann ich hier überhaupt meine Stärken einbringen und wenn ja, wie?
  • Was muss ich ändern, damit es wieder Freude macht?

Zu mir kam gestern ein Klient in die Praxis und erzählte mir, dass ihm nichts mehr wirklich Freude bereite. Er war bereits über 60 und arbeitete schon Jahrzehnte im gleichen Bereich. Er musste aus finanziellen Gesichtspunkten nicht mehr arbeiten und als ich ihn fragte, warum er es dennoch täte, da sagte er mir, „na, weil ich meine Arbeit eigentlich liebe.“ Ich fragte ihn, was denn dann der Grund dafür sei, dass sie ihm keine Freude mehr mache und er antwortete, dass er sich zu oft von Kunden überreden ließe, Dinge zu tun und Aufträge anzunehmen, die nicht seine Stärken seien und ihm zwar viel Geld, aber keine Freude einbrächten. Als ich ihn fragte, wie er das ändern könnte, hatte er sofort viele Lösungen parat und ihm wurde bewusst, dass er nicht seinen Kunden ausgeliefert war, sondern selbst seinen Job so gestalten könne, wie er ihm Freude bereite.Und so beschloss er, künftig solche Aufträge liebevoll abzulehnen und stattdessen einen Kollegen zu empfehlen, um mehr Zeit für die interessanten Projekte zu haben. Wie heißt es so schön: Geld allein macht nicht glücklich. Aber wenn du glücklich bist und mit Freude arbeitest, kommt auch das Geld, weil du dann einfach gut bist, in dem, was du tust.

Es lohnt sich, sich seine Stärken bewusst zu machen und gezielt danach zu suchen. Wenn nötig, such dir Unterstützung bei einem Coach. Das, was für dich selbstverständlich scheint, ist für andere eine große Stärke. Deshalb ist die Fremdwahrnehmung sehr oft ein Augenöffner. Und wenn Du Lust hast, dies mal mit mir in einem Tagesworkshop zu machen, dann schreib mir und sobald sich eine schöne Gruppe gebildet hat, suchen wir gemeinsam nach Stärken, Lösungen und Perspektiven.


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