8 Dinge, die dir helfen, Veränderungen zu meistern

Gepostet von am 21. Juli 2014 in beliebte Themen, Gelassenheit, Lebens-Wendepunkte, Lebensfreude, persönlicher Erfolg, Selbstbewusstsein | Keine Kommentare

8 Dinge, die dir helfen, Veränderungen zu meistern

Es liegt in unserer Natur, dass wir Veränderungen eher ambivalent gegenüber stehen. Einerseits hoffen wir, dass eine Veränderung uns Erleichterung, mehr Lebensfreude, mehr Liebe, mehr Spaß und sonstiges Positives einbringt und auf der anderen Seite nagt die Ungewissheit; was wenn es doch nicht so kommt? Was, wenn alles schlimmer wird?

Veränderungen sind immer dann schön, wenn sie nicht weh tun. Ein Lottogewinn, eine neue Liebe, die dich auf Händen trägt und Schmetterlinge in deinen Bauch zaubert, eine Beförderung oder gar ein komplett neues Jobangebot mit mehr Spaß, mehr Freizeit und mehr Gehalt, der Umzug in ein noch schöneres Haus – ach wie schön! Diese Art von Veränderung macht wirklich Spaß und da denken wir auch nicht lange darüber nach. Das Alte wird einfach abgestreift wie eine alte Haut und wir schlüpfen hinein in das Neue. Hmmm, wie toll sich das anfühlt.

So zumindest wünschen wir uns Veränderung und manchmal erleben wir dies natürlich auch. Doch oft erwischt uns eine Veränderung auch wie ein kalter Regen und ist unausweichlich. Und das passiert, wenn wir eine Krise erleben, die uns zur Veränderung zwingt. Das ist dann ein weniger prickelndes Gefühl. Und wie es so oft im Leben ist, kommt gerade dann alles auf einmal und es erwischt uns ganz dick. Diese Art von Veränderung wünschen wir uns meistens genau so dringend wie ein Loch im Kopf und doch kommen wir nicht um sie herum. Und das ist auch gut so.

Nein, keine Sorge, ich habe nicht meinen Verstand verloren. Ich weiß, dass unsere größten Tiefpunkte immer auch die Geburtsstunde für etwas Neues und meist Besseres in unserem Leben ist. So sehr Loslassen auch schmerzt – und Veränderung hat sehr oft etwas mit Loslassen des Alten zu tun (damit ist nicht zwangsläufig der Ehegatte gemeint 😉 – so bedeutend ist dies für unser Weiterkommen im Leben.

Nur wenn wir bereit sind, eine Tür zu schließen, kann sich die nächste Tür für uns öffnen. Solange wir uns am Türgriff des Alten festklammern, haben wir keine Hand und keine Energie frei, um die nächste Tür zu öffnen. Dies gilt für den Job, den du seit Jahren erduldest, die Partnerschaft, die bereits erloschen ist, die Verpflichtungen, die nur noch Kraft saugen und so vieles andere ebenfalls, an dem wir festhalten, ohne es wirklich zu wollen.

Veränderungen meisternIch bin notgedrungen zum Meister der Veränderung geworden. Meine Familie war gezwungen, häufig umzuziehen und so wurde ich bereits als kleines Kind intensiv mit Veränderungen konfrontiert. In Sibirien geboren, reisten wir als ich vier war nach Weißrussland und als ich sieben war in die DDR, um dann mit 12 nach Deutschland umzuziehen. Damit verbunden waren Kindergarten- und Schulwechsel, immer wieder neue Freunde und nebenbei auch noch das Erwachsenwerden. Es war nicht immer einfach und insbesondere in der Pubertät ist es nicht einfach, alles hinter sich zu lassen und zu wissen, dass man seine Freunde nie wieder sieht. Insgesamt habe ich mittlerweile über 10 Umzüge erlebt mit Neuanfängen und allem drum und dran.

Aber wie auch ich immer wieder feststellen musste, geht das Leben weiter und oft sogar noch viel besser, als wir es uns hätten erdenken können. Natürlich bin ich dankbar für die Länderwechsel und heute, mit einem weiseren Auge betrachtet, bin ich sehr froh, diese Veränderungen erlebt haben zu dürfen. Später im Leben erlebte ich natürlich noch einschneidendere Veränderungen, die ebenfalls lebensverändernd waren – aber sind dies nicht im Grunde alle Veränderungen? Verändert sie nicht immer unser Leben?

Wenn du also gerade auch wieder an einem Punkt stehst, wo du deine Komfortzone verlassen musst/möchtest, dann werden dir vielleicht die folgenden 8 Punkte dabei helfen, dies bestmöglich zu meistern.

8 Dinge, die dir helfen, Veränderungen zu meistern

  1. Jedes Ende ist immer auch ein Neuanfang – auf den Blickwinkel kommt es an.
  2. Deine Erfolge – Welche großen Veränderungen hast du bereits gemeistert und was ist durch sie besser geworden?
  3. Mach dir bewusst, welche positiven Aspekte sich in 3 Monaten, in 12 Monaten und in 2 Jahren aus dieser Veränderung heraus ergeben.
  4. Nutze die Kraft deines Geistes – Stell dir das bestmögliche Resultat der anstehenden Veränderung als Kopfkino vor und beschließe, genau dies zu erreichen.
  5. Recherchiere drei Menschen, die größte Veränderungen gemeistert haben – das motiviert dich!
  6. Schätze die Veränderung richtig ein:
    Wir neigen dazu, Unangenehmes über zu bewerten und aus einer Mücke einen Elefanten zu machen. Überlege dir, wie gewichtig diese Veränderung ist im Vergleich zu allem ,was du in deinem bisherigen Leben bereits an Veränderungen gemeistert hast. Ist es jetzt eine 1 oder eine 10? Wohl eher ein Floh 😉
  7. Mach dir selbst Mut und sage dir immer wieder: Ich schaffe das! Es ist zu meinem Besten.
  8. Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei – wenn es wirklich unangenehm ist, mach dir bewusst, dass alles irgendwann vorbei geht – auch die schlimmste Veränderung.

 

 


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