10 Schritte, negative Glaubenssätze loszuwerden, um das Leben zu leben, das du liebst!

Gepostet von am 18. Januar 2014 in beliebte Themen, Glaubenssätze, Karriere & Beruf, persönlicher Erfolg | Keine Kommentare

10 Schritte, negative Glaubenssätze loszuwerden, um das Leben zu leben, das du liebst!

Stocken die Finanzen? Kriselt deine Beziehung? Bleibt der berufliche Erfolg hinter deinen Erwartungen zurück?

Wenn dein Leben nicht das ist, was es sein könnte, dann sind in dir vielleicht negative Glaubenssätze aktiv, die deinen persönlichen Erfolg behindern. Wir alle haben da unsere ganz individuelle Sammlung und diese beeinflusst unsere Art zu Denken, unseren Selbstwert und unsere Ausstrahlung und Wirkung auf andere. Doch wie wirken diese Glaubenssätze und was kannst du tun, um sie wieder zu überwinden?

Evelyn WenzelBevor ich begonnen habe, mich mit Glaubenssätzen (festen Überzeugungen) zu beschäftigen, hatte ich ein immer wiederkehrendes Problem: Mir fehlte der finanzielle Erfolg. Ich habe unheimlich viel Zeit (und natürlich auch Geld) investiert in Weiterbildungen, um danach dann endlich durchzustarten. Und danach war für mich meist wieder davor, denn schon bahnte sich die nächste Qualifizierungsmöglichkeit an, die ich ja auch noch unbedingt brauchte, wenn ich es endlich zu etwas bringen wollte. In mir wirkte der Glaubenssatz: „Ich bin nicht gut genug.“ Von jeder Weiterbildung erhoffte ich mir dann das Gefühl der Vollständigkeit und dass ich im Anschluss daran auch für meine künftigen Kunden glaubwürdiger sein würde. Irgendwann hatte ich so viele verschiedene Kurse und Weiterbildungen besucht, dass mir der Fokus fehlte und ich mich nicht so recht entscheiden konnte, womit ich denn nun konkret meinen Erfolg anpeilen sollte. Ich arbeitete in der Werbung und gab nebenbei Mentaltrainings und Marketingworkshops. Beides lief so lala und nichts hob so richtig ab. Es reichte zum Leben, aber finanzieller Erfolg geht anders. Meinen inneren Frieden und meinen beruflichen Erfolg erzielte ich erst, als mir bewusst wurde, dass dieses Leben im Wenn-Dann-Modus mich immer davon abhalten würde, JETZT Erfolg zu haben und ich entdeckte die Wirkung negativer Glaubenssätze.

Hier ein paar weitere Beispiele, wie Glaubenssätze sich zeigen:
Du fährst gerade gedankenverloren mit deinem Auto und es drängelt sich mal wieder einfach einer dazwischen, so dass du stark abbremsen musst. Und schon gehen die Schimpftiraden los. „Du blöder Depp!“, „Geht`s noch!“, „Wo hat der denn seinen Führerschein her?“ und so weiter. Deine Gefühle kochen hoch und die Wut nimmt stetig zu. Gerade noch war alles in Butter und im nächsten Moment verwandelst du dich von Dr. Jekyll zu Mr. Hyde.

Doch warum regt dich das so auf? Welche Kraft in dir ist so immens, dass sie deine Stimmung von einer Sekunde auf die nächste derart verändern kann?
Darf ich vorstellen: du hast gerade Bekanntschaft mit einem negativen Glaubenssatz gemacht, der in deinem Unterbewusstsein schlummert und in bestimmten Situationen in Form von Gedanken und Gefühlen in Erscheinung tritt. In diesem Fall hat der Glaubenssatz etwas mit dem Wunsch nach Kontrolle im Leben zu tun und sobald dir in einer Situation die Kontrolle entgleitet, fühlst du dich der Situation ausgeliefert, ohnmächtig, wütend oder traurig. In der Situation von oben fühlst du dich wütend und schlagartig steigen die dazu passenden Gefühle auf. Ein typischer Glaubenssatz für Menschen, die alles unter Kontrolle haben wollen ist z. B. „Wenn es gut werden soll, mach ich es lieber selbst.“, oder „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Und hinter der Kontrolle verbirgt sich das Bedürfnis nach Sicherheit, was ein Grundbedürfnis eines jeden Menschen ist. Die einen haben es durch Vertrauen in sich und in das Leben und diejenigen, die das Vertrauen in sich verloren haben, versuchen durch Kontrolle Sicherheit zu schaffen.

Zweifel und Angst überwindenEin Glaubenssatz-Beispiel, das viele von uns Frauen betrifft, ist der Umgang mit Komplimenten und dem Selbstbewusstsein. Stell dir vor, dein Freund, Kollege oder jemand anderes macht dir ein Kompliment für dein Aussehen an einem Tag, an dem du dich selbst nicht besonders hübsch gemacht hast oder attraktiv fühlst. Was denkst du? Vielfach steigen Gedanken auf wie: „Das meint der ja nicht ernst, ich bin viel zu ….“ oder du denkst, dass er das nur gesagt hat, um nett zu sein, aber glauben kannst du es nicht. Da du selbst ein negatives Bild von dir hast und der Überzeugung bist, dass du „nicht gut genug aussiehst“ oder zu dick bist, kannst du auch nicht glauben, wenn dir 1000 Leute das Gegenteil sagen. Der Glaubenssatz dahinter ist ein sehr tief liegender und betrifft den Glauben an den eigenen Wert: „Ich bin wertlos, ich bin nicht gut genug.“

Negative Glaubenssätze sind Schadsoftware in deinem Lebens-System

Negative Glaubenssätze sind feste Überzeugungen, die wir uns im Laufe unseres Lebens aneignen, da wir sie von unseren Eltern und Bezugspersonen übernehmen oder von Menschen, die uns sehr nahe stehen und beeindrucken. In den ersten sechs Lebensjahren ist unser Unterbewusstsein komplett offen und die Hirnwellen eines Kindes liegen im Thetawellen-Bereich. Ein Erwachsener erreicht diesen Thetazustand nur unter Hypnose und im Schlaf. Alles, was wir als kleine Kinder also zu hören und zu sehen bekommen, prägt sich uns tief ein und wirkt zum Teil ein Leben lang. Es ist wie mit einem fabrikneuen Computer, auf den man Software auflädt. Du kannst optimale Programme aufladen, die deinen Computer rund laufen lassen oder du kannst dir Malware einhandeln, die deinen Computer regelmäßig bei bestimmten Abläufen abstürzen lässt.

Das günstige Programm heißt zum Beispiel:

  • „Du bist gut so wie du bist.“
  • „Du bist liebenswert, egal was du tust.“
  • „Du schaffst alles, was du willst.“
  • „Alles ist möglich.“

Das Programm der Schadsoftware lautet z. B.

  •  „Deine Schwester kann das viel besser als du.“
  • „Du bist einfach zu dumm dafür.“
  • „Du nervst!“
  • „Lass es lieber sein, das wird doch eh nichts.“
  • „Du bist zu nichts zu gebrauchen.“

Warum glauben wir Glaubenssätze und verinnerlichen sie?

Hast du eine bestimmte Botschaft immer und immer wieder gehört, wirst du ihr irgendwann Glauben schenken und davon überzeugt sein. Unser innigster Wunsch ist, von unseren Eltern und Bezugspersonen geliebt und anerkannt zu werden und deshalb sind sie für uns als kleine Kinder gottähnlich. Wir sind darauf angewiesen, ihnen zu vertrauen und ihren Worten Glauben zu schenken. Und dies tun wir auch. Im positiven wie im negativen Sinne.
Aber auch unsere Eltern sind nur Menschen und haben ihre eigenen Glaubenssätze und Handlungsmuster, die sie größtenteils von ihren Eltern übernommen haben. Und so geben wir diese Glaubenssätze unbewusst immer weiter. Haben deine Eltern z. B. eine negative Einstellung zu Geld gelebt, wirst du von diesem Denken beeinflusst werden und unter Umständen ebenfalls Geldsorgen anziehen. Der Glaubenssatz „Ich kann mir das nicht leisten.“ wird in dir aktiv bleiben, bis du ihn erkennst und auflöst. Erst dann kannst du ihn überwinden und finanziellen Erfolg erzielen. Selbstbewusstsein entsteht durch die selbstverständliche Bestätigung unseres Wertes und unseres „So-Seins“. „So, wie ich bin, bin ich liebenswert!“ Würden Eltern ihre Kinder in ihrem „So-Sein wie sie sind“ annehmen, unterstützen und bestätigen, wäre so manches Coaching zur Steigerung des Selbstbewusstseins gar nicht nötig.

Scheitern muss nicht sein! Wie du die Glaubenssätze überwindest.

Viele Menschen unternehmen größte Anstrengungen, beruflich erfolgreich zu werden oder ihr Unternehmen zum Fliegen zu bringen und scheitern immer wieder, obwohl sie alles geben. Doch wenn in deinem Unterbewusstsein ein das Geld ablehnender Glaubenssatz wirkt, wirst du zwangsläufig unbewusst deinen eigenen Erfolg immer wieder sabotieren. Und das so lange, bis du dies erkennst und auflöst. Und wenn du glaubst, dass nur die anderen erfolgreich werden können, dann wirst du immer wieder kurz vor dem Erfolg aufhören oder deine Idee auf Eis legen und dadurch unbewusst deinen negativen Glaubenssatz bestätigen.
Negative Glaubenssätze lösen negative Gedanken über uns selbst aus. Und ein Gedanke erzeugt wiederum ein bestimmtes Gefühl, das zu einer bestimmten Handlung führt. Im Fall des Autofahrers ist es Kontrollverlust, Wut und als Handlung dann Meckern.

Denken-Fühlen-Handeln

 

Doch wie kannst du nun herausfinden, welche negativen Glaubenssätze sich in deinem Unterbewusstsein verbergen und wie kannst du sie wieder loswerden?

 

Hier sind 10 Schritte für dich, negative Glaubenssätze zu überwinden:

glaubenssätze auflösen

  1. Schreibe wiederkehrende Situationen auf, die dich belasten. (Was macht dich immer wütend, traurig, hilflos?)
  2. Was denkst du in dieser Situation dann über dich? (z. B. ich habe immer Pech)
  3. Welches Gefühl erzeugt dieser Gedanke? (Traurigkeit, Wut, Hilflosigkeit?)
  4. Wie handelst du dann normalerweise? (Impulsiv, emotional, antriebslos?)
  5. Nun erinnere dich an eine ähnliche Situation in deinem Leben, in der du mal anders gehandelt hast als üblich. Was war da anders und was hast du da über dich gedacht und gefühlt?
  6. Dies ist dein Beweis dafür, dass der negative Glaubenssatz nicht IMMER gültig ist, also ungültig ist. Formuliere nun den Gedanken von Punkt 2 positiv um, so dass er dir Kraft gibt. (z. B. Wenn mir etwas wichtig ist, habe ich Glück wie beim Radiogewinnspiel im Sommer.)
  7. Mach diesen Schritt mit allen negativen Glaubenssätzen über dich selbst.
  8. Schreibe nun alle positiven neuen Beweise/Glaubenssätze auf ein Blatt.
  9. Lies vier Wochen lang jeden Abend die vier wichtigsten positiven Glaubenssätze vor dem Schlafen 10x durch und programmiere dich so auf das Positive. Auf diese Weise schreibst du ein neues Programm.
  10. Achte nun bewusst auf die Situationen von Punkt 1 und du wirst sehen, dass du nicht mehr nach dem alten Muster handelst.

Unter folgendem Link findest du gratis eine Übung zur Auflösung deiner negativen Glaubenssätze aus meinem Buch mit einer langen Liste an Glaubenssätzen und ein youtube-Video dazu. http://lebensfreude-evelyn-wenzel.com/2013/glaubenssaetze-aufloesen/


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