Dem Leben eine Richtung geben

Gepostet von am 31. März 2013 in beliebte Themen, Lebens-Wendepunkte, Lebensfreude, persönlicher Erfolg, Selbstbewusstsein | Keine Kommentare

Dem Leben eine Richtung geben

Momentan ist mein Lieblingssänger „passenger“ und in einem seiner Songs (things that stop you dreaming) singt er:

„If you can`t get what you love, you learn to love the things you`ve got.
If you can`t be what you want, you learn to be the things you`re not…“

 

 

Jeder von uns hat irgendwann Träume, Ziele, Visionen und das Gefühl, dass uns alles noch offen steht und wir unendlich viel Zeit haben, all das in Erfüllung gehen zu lassen, was wir wollen. Wir denken, dass die Zeit für unsere Lebensfreude noch kommt. Irgendwann, wenn wir endlich mehr Zeit haben, die Kinder aus dem Haus sind, die Karriere in trockenen Tüchern, das Haus abgezahlt etc. Und bis es soweit ist, halten wir an unserem bewährten oder zumindest bekannten Lebens-Konzept fest. Aber wie fing eigentlich alles an?
Erinnerst du dich an deine letzten Schuljahre und an die Zeit, als es darum ging, deinen beruflichen Weg zu finden? Ich hatte damals das Gefühl, dass meine Entscheidung gar nicht so wichtig sei, denn wenn sie sich als die falsche entpuppen würde, könnte ich ja einfach den Kurs ändern und etwas anderes machen. Ich lebte in dem Gefühl, dass ich unendlich Zeit für alles habe und dass auch immer Alternativen möglich seien.

Als ich nicht werden konnte, was ich wollte, habe ich gelernt zu sein, was ich nicht war…

Mein Traum war damals, Kommunikationsdesign in Köln zu studieren und danach halb als Künstlerin und halb als Grafikerin mein Dasein zu genießen. Um zum Studium zugelassen zu werden, galt es, eine Aufnahmeprüfung in Form einer Hausarbeit abzugeben. Damals bewarben sich über 1000 Studenten um einen der 40 Studienplätze und leider ging auch ich leer aus, da meine Hausarbeit nicht überzeugte. Und so beschloss ich, die Zeit sinnvoll zu überbrücken, um mich im nächsten Semester erneut zu bewerben. Ich landete dann im Marketing und da blieb ich auch für die kommenden 10 Jahre. Ich habe meinem Leben eine Richtung gegeben, die ich im Grunde gar nicht wollte und habe mich mit dem Spatz in der Hand begnügt. Zwar dachte ich sehr oft an die mir entgangene Chance, aber mein Beruf und mein Leben fühlten sich auch so relativ gut an, es drückte nie so richtig schlimm und schon bald vergaß ich meine damaligen Träume, Künstlerin zu werden. Unbewusst hatte ich auch Angst davor, erneut die Aufnahmeprüfung nicht zu schaffen und dadurch offiziell attestiert zu bekommen, kein wirkliches Kunsttalent zu besitzen. Also ließ ich es lieber bleiben und bewahrte mich vor meinem eigenen Gesichtsverlust.

Erst als ich das Berufsleben für kurze Zeit zugunsten des Mutterseins aufgegeben hatte, begann ich darüber nachzudenken, welche Richtung ich eigentlich meinem Leben geben wollte. „Was kommt noch und was ist meine Aufgabe?“ Diese Frage stellte sich mir immer wieder. Ich hatte mich so sehr auf Marketing ausgerichtet und hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass eine Kursänderung nicht einfach so möglich sei. Ich fühlte mich mit 30 schon zu alt für eine komplette Veränderung. Und ich dachte, dass ich doch nicht einfach alles „wegwerfen“ könne, was ich mir in all den Jahren zuvor erarbeitet hatte. Und trotzdem hatte ich das Gefühl, wie eine Schlange in einer zu engen Haut zu stecken und das Bedürfnis, sie einfach endlich abzustreifen. Mir war klar, dass Marketing nicht mehr mein Weg war und das obwohl ich auch noch viel Zeit, Mühe und Geld in einen MBA investiert und ihn abgeschlossen hatte.

Ein intensiver Prozess der Selbstfindung setzte ein und letztendlich brachte mich erst eine persönliche Krise zu meiner wahren Passion, zum Coaching. Als ich den obigen Song zum ersten Mal gehört habe, stieg in mir sofort die Erinnerung an meine Lebensentscheidungen, an meine geistigen Limitationen, meine Vorurteile und an mein Marketing-Leben hoch und ich erinnerte mich daran, dass ich in all den 10 Jahren immer das Gefühl hatte, dass mir etwas fehlt. Ich hatte mich mit etwas arrangiert, in das ich so „reingerutscht“ war und das mir zwar Spaß machte, mich aber nicht zu 100% erfüllte.

Heute sehe ich viele Menschen um mich herum, denen es sehr ähnlich geht wie mir damals. Auch sie haben Entscheidungen getroffen und manche von ihnen waren eher praktisch als visionär oder versprachen Sicherheit, Beständigkeit, Prestige und materielle Erfüllung. Und manche Menschen sind den Weg mit dem Spatz in der Hand noch länger gegangen als ich und haben vielleicht sogar bereits ihre einstigen Träume gänzlich vergessen. Doch ich kenne auch Menschen, die sich auch mit 50, 60 oder auch noch später getraut haben, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Und dabei geht es nicht einzig um die berufliche Richtung, nein, es geht um das Leben allgemein. Um Beziehungen, um die Art zu leben, zu arbeiten oder einfach zu sein.

Beispiele erfolgreicher Selbstverwirklichung und beruflicher Neuorientierung ab 40

Es gibt viele Gründe, die uns das Gefühl geben: so wie bisher geht es für mich nicht weiter! Es kann sein, dass du zu lange an einer Beziehung festgehalten hast, die jedoch alles andere als beglückend ist. Es kann sein, dass du dich zu lange in den Dienst anderer (Kinder, Partner, etc.) gestellt hast und dabei deine eigenen Passionen und Wünsche komplett zurückgestellt hast. Es kann sein, dass du bereits seit vielen vielen Jahren auf die Erfüllung eines Vorhabens wartest und dir doch immer wieder das Leben dazwischen funkt.

Ich finde, dass persönliche Beispiele sehr schöne Motivatoren sind und deshalb möchte ich an dieser Stelle einige Beispiele aufführen, wie Menschen ihrem Leben eine neue Richtung gegeben und sich  ihre Träume erfüllt haben in Form einer beruflichen Neuorientierung.

Sandra Pietsch, gibt mit ihrem Mann zusammen Kochkurse
„Lachend und zufrieden verlassen unsere ersten Kunden den Laden. Mein Mann und ich sehen uns an. Thomas strahlt, in seinen Augen sehe ich das Glück. Und mir geht es genauso gut. Das war also unser erster eigener Kochkurs! Wir sind keine Profi-Köche, haben aber Erfahrung und unglaublich viel Freude am Kochen. Selbst gebackenes Brot, Pizza, den perfekten Nudelteig und genau den Garpunkt des Fleisches abpassen – das kann mein Mann. Ich kümmere mich vor allem um das Gemüse, die Soßen und Desserts. Wir teilen die Leidenschaft, aus einfachen, guten Zutaten wunderbare Speisen zuzubereiten. Gemeinsam erklären wir alles, machen die einzelnen Schritte vor, freuen uns aufs Essen. Die Rezepte, die wir ausgewählt haben, sind köstlich, dazu gibt es die passenden Getränke. Auf unseren Schürzen ist unser eigenes Logo. Wir wollen nette Leute kennenlernen – und vermitteln, wie wohl gutes Essen tut. Denn: Liebe geht tatsächlich durch den Magen.“ Quelle: www.emotion.de

Kathrin Möntenich, 43 Besitzt einen Imbiss mit Bio-Fast-Food
pick-a-pea Gründerin Kathrin MöntenichTrotz ihrer Liebe zum Kochen machte sie eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete bald als Managerin in einem Konzern. Und wenn sie mehrmals in der Woche mit Flugzeug und Bahn unterwegs war, wurde ihr Sinn für guten Geschmack plötzlich zum Problem. Ob auf Flughäfen oder in der Bahnhofshalle – nirgendwo fand sie Snacks, die ihr schmeckten. Natürlich hat sie alles probiert, belegte Brötchen und fette Pizza gekauft – und sich immer geärgert. „Ich weiß nicht, wie oft ich damals hungrig am Flughafen gesessen habe“, sagt sie heute. Als sie dann 2007 überraschend ihren Job verlor, kam ihr sofort die Idee mit dem Bio-Fast-Food-Imbiss. Schon wenige Wochen nach der Kündigung ging sie auf die Suche nach Bio-Fleisch, wälzte mit ihrem Mann Rezepte, stellte eine Speisekarte zusammen: mit Eintöpfen, Bio-Burgern und frischen Salaten. Mit ihrem Businessplan gewann sie 2008 sogar einen Gründerwettbewerb.
Wenige Monate später eröffnete sie ihren eigenen Imbiss in einem Kölner Einkaufszentrum. Dort steht sie sogar zeitweise selbst hinter der Theke, schabt Möhren oder diskutiert mit ihrem Koch, ob an die Suppe nun Thymian gehört oder nicht. Da merkt sie immer wieder, dass sie in Geschmacksfragen ein bisschen eigensinnig ist. Die Rückmeldung ihrer Kunden gibt ihr Recht: Denen schmeckt es. Sie kommen immer wieder. Und es kommen immer mehr. „Bei vielen ist es ein echter Überraschungseffekt, wenn sie das erste Mal in einen Bio-Burger beißen“, erzählt Möntenich. „Sie haben beim Einkaufen Hunger bekommen, sich einen Imbiss bestellt, erwarten nicht viel – und sind dann nach dem ersten Bissen gleich hin und weg.“ Und wenn sie doch mal Kritik hört, dann versucht sie, etwas zu verbessern. Kathrin Möntenich ist sich sicher: Viele ihrer Gerichte hätten sogar ihrer Oma geschmeckt – und die hasste Fast Food. www.pick-a-pea.com

Brigitte Hild, 49 Leitet eine Online-Beratungs-Agentur für Familien, die ins Ausland gehen

brigitte held„Hilfe für Deutsche im Ausland: Das ist mein Thema.“
China, Schweden, Marokko. 13 Jahre verbrachten Brigitte Hild und ihre Familie im Ausland. „Ich habe diese Jahre genossen, doch zwischendurch gab es auch finstere Momente“, sagt sie. Etwa die ersten Wochen, als die Firma ihres Mannes ihn von Marokko nach Finnland versetzte. Als Hild, die damals Hausfrau war, mit einem Säugling und einem Dreijährigen an einem dunklen Novembertag auf der Treppe ihres Hauses saß und sich heimwehgeplagt fragte: Was machen wir hier? Oder später in Schweden, als die gelernte Luftverkehrskauffrau nicht wusste, wie sie im Ausland den Wiedereinstieg ins Berufsleben schaffen sollte. Dann traf sie Mitte der 90er Jahre in einem Flugzeug einen Unternehmensberater für „interkulturelle Kommunikation“, der Seminare für Manager anbot, die ins Ausland geschickt wurden. Brigitte Hild hörte zu und wusste: Das ist mein Thema. Der Berater spürte das – er lud sie ein, mit ihm Seminare zu geben. Als sie Ende der 90er nach Deutschland zurückkehrte, war für sie klar: Ich gründe eine Internetberatung. Damit Frauen und Männer, die verzagt im Ausland sitzen, wie sie damals in Finnland, einen Ansprechpartner haben. Hilds Team aus Psychologen, Juristen und Erziehungsexperten hilft etwa, wenn die Kinder in der neuen Schule nicht zurechtkommen oder es mit der Arbeitserlaubnis Probleme gibt. Wenn sie manchmal auf den Anmeldebögen die Länder liest, in die ihre Klienten geschickt werden, bekommt sie sogar Fernweh. www.goingglobal.de
Quelle: www.fuersie.de

Christina von der Linde ist 47 und wird vielfältig gebraucht.
christina von der LindenVon Haus und Hund, von ihrem Mann, von der zwölfjährigen Tochter und dem zehnjährigen Sohn und von ihrer neuen Geschäftspartnerin Sunna Lensch, mit der sie nach Jahren in der Werbebranche gerade die eigene Agentur Zauberwerk gegründet hat. Anspruchsvolles Konzept: Kunden mithilfe eines Netzes von befreundeten Künstlern, Fotografen, Programmierern und PR-Profis – alle über 40 – Konzepte für Werbekampagnen anzubieten, vom Inserat über die Schaufensterdekoration bis zum Kostüm der Hostess, die die Pröbchen verteilt.

Mit Mitte 40 ein kompletter beruflicher Neuanfang, ein Sprung ins kalte Wasser, riskant, oft stressig. „Klar, da gibt es diese Morgen, an denen man ein tiefes Bedürfnis nach Ruhe, nach Cappuccino auf einer sonnigen Terrasse, nach Sauna, Massage und Wellness empfindet.“ Aber noch stärker empfindet sie die Befriedigung darüber, dass die Sinnhaftigkeit in ihrem Leben zugenommen hat. Und den wesentlichen Teil dieser Sinnhaftigkeit erfährt sie durch die Menschen, mit denen sie lebt, für die sie lebt – die Freunde, die Kinder, den Mann. Quelle: www.stern.de

 

Wie du deinem Leben eine neue Richtung geben kannst

 

1. Finde heraus, was du wirklich willst & nicht, was du glaubst, das andere von dir erwarten
So banal sich dieser Tipp auch anhören mag – aber nur wer sein Ziel kennt, kann es auch erreichen. Meist wissen wir ganz genau, was wir alles nicht wollen. Aber wie sieht es aus mit einer ganz konkreten Vision dessen, was du wirklich willst? Was steigert deine Lebensfreude, was lässt dich die Zeit vergessen, was würdest du einfach aus purer Freude gern so oft wie möglich tun, wonach sehnst du dich? Um deinem Leben eine Richtung zu geben, ist der erste Schritt der Weg zu deiner Vision, zu deinem Wunschzustand. Wenn du bereits ein klares Ziel oder einen Wunsch hast, dann bist du schon einen guten Schritt weiter. Schreib ihn auf ein Blatt Papier. Schreib genau auf, was dein Ziel ist. Z. B.

  • Ich finde einen neuen Partner (Schreib bitte dazu, welche Eigenschaften dieser Partner hat.)
  • Ich eröffne ein Büro für Recherche-Dienstleistungen
  • Ich übernehme das Ehrenamt für …
  • Ich führe endlich meine Weltreise durch
  • Ich trenne mich von meinem Partner
  • Ich gründe den Verein für …

Falls du noch kein konkretes Ziel vor Augen hast, sondern im Moment nur den Wunsch nach Veränderung verspürst, wird es dir helfen, eine konkrete Richtung zu finden, wenn du dir selbst einige Fragen beantwortest. Auch hierfür brauchst du ein Blatt Papier, auf dem du dir folgende Fragen beantwortest:

  • Was war dein Traum kurz vor Schulabschluss?
  • Schau dir Fotos an aus deiner Jugendzeit und aus deinem Leben allgemein und finde heraus, wann und bei welchen Ereignissen du am glücklichsten ausgesehen hast.
  • Schreib dir dann auf, welche Unternehmungen und Situationen dir ganz besonders Freude machen (z. B. mit bestimmten Leuten zusammen sein, Reisen, Ruhe, kreativ sein etc.)
  • Welche Art von Menschen hättest du gern oft um dich herum und was tun sie beruflich?
  • Wo findest du Anschluss zu solchen Menschen?
  • Überlege dir, was du am liebsten tun würdest, wenn du im Lotto gewonnen hättest und du den Gewinn aber nur dann bekämst, wenn du täglich 3 Stunden einer Tätigkeit nachgingst.
  • Stell dir vor, du stündest auf deiner eigenen Beerdigung. Was sollen die Leute, die um dich trauern von dir in Erinnerung behalten und was würde der Pfarrer über dich erzählen?
  • Bei welchen Tätigkeiten kannst du die Zeit um dich vergessen? Was fällt dir leicht und worin liegt deine Kompetenz? Wo hast du tiefes Wissen?

Allein durch die Auseinandersetzung mit diesen Fragen gibst du deinem Unterbewusstsein viele Impulse, nach der richtigen Antwort zu deiner Lebensrichtung zu suchen. Das Unterbewusstsein ist dann aktiv und sucht für dich. Dieser Prozess kann über Tage dauern und es kann sein, dass du nachts besondere Träume träumst oder in ganz unerwarteten Momenten eine Art Eingebung bekommst oder eine tolle Idee. Setz dich nicht unter Druck, sondern gib dir die Zeit, die du brauchst.

2. Stell dir vor, du seist bereits in der Zukunft und hättest deinen Traum verwirklicht
Die Kraft der Visualisierung ist ein mächtiges Werkzeug im Mentaltraining. Alles, was du dir intensiv vorstellen kannst, verwirklicht sich besonders schnell. Das Unterbewusstsein erfüllt uns das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten. Und so geht das: Schließe deine Augen und stell dir ganz intensiv dich selbst in deinem verwirklichten Traum vor. Stell dir vor, wie du aussiehst, wie deine Ausstrahlung ist, welche Leute dich umgeben, an welchem Ort du bist, wie es dort riecht und sich anfühlt. Lass einfach einen kleinen Film über dich selbst in der Zukunft vor deinem geistigen Auge ablaufen. Stell dir dabei alles so konkret und detailliert wie möglich vor. Und wenn du es schaffst, dabei auch Gefühle zuzulassen und wahrzunehmen, dann wird der Impuls für dein Unterbewusstsein noch zusätzlich verstärkt.
Um etwas zu erreichen, müssen wir es uns auch vorstellen können. Nur dann schaffen wir es auch, unsere Visionen wahr werden zu lassen.

3. Erstelle deine eigene Collage von deinem Zielzustand
Um deinem Unterbewusstsein immer wieder die Erinnerung an dein Ziel zu geben, eignet sich eine Collage hervorragend. Du kannst z. B. Bilder aus Zeitschriften ausschneiden oder im Internet recherchieren, ausdrucken und ausschneiden und daraus dein Wunschbild erstellen. Wenn du dir z. B. wünschst, ein eigenes Unternehmen aufzubauen, dann könntest du aus Einrichtungszeitschriften tolle Möbel aussuchen und dein Bild hinter einen Schreibtisch kleben oder in diese berufliche Szene integrieren. Du würdest Kollegen, Kunden, Lieferanten etc. dazu kleben und alles so gestalten, wie es dir gefallen würde. Bei dem Wunsch nach einem neuen Partner könntest du dir einfach jemanden aussuchen, der dir besonders sympathisch ist und neben das Bild dein eigenes dazukleben oder z. B. eine Urlaubsszene mit euch beiden darin kreieren als euren ersten gemeinsamen Urlaub etc.

4. Was bringt dich ans Ziel?
Nun überlegst du dir, welche Eigenschaften, Kompetenzen und Stärken du selbst hast, um dieses Ziel zu erreichen. Schreib alles auf.
Gab es schonmal einen ähnlichen Wunsch in deinem Leben, den du dir erfüllen konntest? Und wie hast du dies damals geschafft? Was oder wer hat dir damals Kraft und Umsetzungsstärke, Mut und Motivation gegeben? Wie könntest du jetzt dein Ziel erreichen und gibt es jemanden, der dir aktuell dabei helfen könnte? (Freunde, Institutionen…)

5. Ziel nochmals definitiv formulieren
jetzt hast du höchstwahrscheinlich herausgefunden, was dein persönliches Ziel ist. Schreib es nnun nochmals ganz klar und präzise auf und verwende die Gegenwartsform.

 

Gutes Gelingen

Du fragst dich sicherlich, was aus meinem damaligen Traum geworden ist, Künstlerin zu werden? Nun, ich muss gestehen, dass daraus eigentlich nicht viel geworden ist, weil ich mittlerweile überzeugt davon bin, dass dies gar nicht mein wirklicher Lebenstraum war, sondern einfach nur eine Wunschvorstellung. Ich habe Freude daran, ab und zu Bilder zu malen und von Zeit zu Zeit illustriere ich auch ein wenig. Aber ich habe große Mühe damit, auf Druck kreativ zu sein. Ich kann nur kreativ werden, wann ICH das will und auch nur in dem Maße, wie ich es möchte. Ich tue mich schwer damit, konkrete Illustrationen zu zeichnen und ich lebe da mehr nach dem Lustprinzip. Alles in allem weiß ich, dass ich tatsächlich nicht das Zeug zu einer wirklichen Künstlerin habe. Und deshalb bin ich sehr froh über meinen Ausflug ins Marketing, der mir auch jetzt in meinem heutigen Beruf sehr hilfreich ist. Durch das Wissen und die Kompetenz aus dem Marketing war es mir z. B. möglich, diesen Blog zu entwickeln, mein Buch zu illustrieren und meine Werbemittel selbst zu erstellen. Es ist also ein wertvoller Stein auf dem Weg meines Lebens.
Und nachdem du dir nun so ausgiebig Gedanken gemacht hast und deinem Unterbewusstsein schon ganz klare Signale in Richtung Veränderung und beruflicher Neuorientierung gegeben hast, bist du sicherlich schon ein ganzes Stück näher an dein Ziel gelangt. Da diese Findungsphase ein Prozess ist, wird sich auch in der kommenden Zeit sehr viel tun und deine Wahrnehmung wird sich in Richtung deines Ziels verändern. Du wirst jetzt vielleicht schon wissen, was du konkret möchtest und du wirst dadurch auch aufkommende Chancen und Gelegenheiten wahrnehmen, die du vorher nicht sehen konntest, da du noch nicht wusstest, dass sie für dich relevant sein könnten. Ich wünsche dir gutes Gelingen und freue mich, wenn du deinem Leben eine neue Richtung geben kannst.


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