Zeit des Wandels 2012/2013

Gepostet von am 4. Dezember 2012 in beliebte Themen, Krisen-Wissen, Zeitenwende | Keine Kommentare

Zeit des Wandels 2012/2013

Wir leben in den Jahren 2012/2013 in einer Zeit des Wandels. Viele Hochkulturen haben große Veränderungen für unsere Zeit vorhergesagt und damit meine ich nicht den prognostizierten Weltuntergang. Momentan vollzieht sich bei vielen Menschen ein Bewusstseinswandel. Weg vom „immer-mehr-Modus“ hin zu einem bewussten Leben mit wertschätzendem Umgang miteinander und mit allem Leben. Mein persönlicher Eindruck ist, dass wir am Höhepunkt einer „Immer-mehr“-Gesellschaft stehen und nun eine Kehrtwende einlegen müssen. Viele lassen sich nicht mehr von Politik und Wirtschaft instrumentalisieren und manipulieren und leisten Widerstand. Bürgerproteste, Aufstände und Bürgerkriege sind momentan in Südeuropa aber auch in Nord-Afrika die Folge. Das Bewusstsein wächst und die Bürger wehren sich gegen manipulative und opportunistische Systeme. Sie suchen nach Wahrhaftigkeit und Sicherheit. Man könnte auch sagen, dass eine globale Bewusstseinserweiterung stattfindet.

Ein Blick über die Grenzen hinaus

In Griechenland behelfen sich die Menschen aufgrund der Perspektivlosigkeit und des Geldmangels mit Tauschhandel und tauschen z. B. „Haarschnitt gegen Brot“ wie der Kopp Verlag neulich berichtete. Die Menschen rücken angesichts der Not zusammen und schon längst geht es ihnen nicht mehr um Gewinnmaximierung, Geiz ist geil oder Statusdenken. In Europa ist jeder vierte Bürger von Armut betroffen und muss um seine Existenz bangen.

Manch einer wird sich denken, dass ihn das nichts anginge, weil es Deutschland, Österreich und die Schweiz z. B. noch nicht betrifft. Doch auch wir in unserem noch sicheren Hafen spüren den Druck bereits täglich durch steigende Kosten und Inflation sowie Arbeitsplatzverlusten. Renommierte Zukunftsforscher wie z. B. Gerald Celente vom Trend Research Instituts in New York sowie Prof. Dr. Hans J. Bocker warnen bereits seit langem vor dem Zusammenbruch der bestehenden Systeme in Amerika und auch Europa. Bereits jetzt sehen wir, dass wir uns nicht auf die Politik und Wirtschaft verlassen können, sondern selbst Verantwortung übernehmen müssen. Was passiert, wenn Lebensmittel aus diesen krisengebeutelten Ländern ihren Weg nicht mehr zu uns finden? Dann bleiben auch unsere Teller zumindest teilweise leer. Das Gürkchen aus Italien oder die Tomate aus Spanien kann dann z. B. aufgrund von Spritmangel oder Streiks nicht den Weg in unseren Supermarkt finden. Und spätestens dann geht auch uns die Krise etwas an und froh ist, wer sich bereits zuvor einige Gedanken zur Vorsorge gemacht hat und nicht völlig übermannt wird.

Politik und Wirtschaft sind so eng vernetzt, dass wirtschaftliche Interessen über dem Wohl des Einzelnen stehen. So ist auch zu erklären, warum unsere Lebensmittel derartig belastet sind mit Pestiziden, Mineralölen, chemischen Giften und Schwermetallen ohne dass die Verbraucherschutzorganisationen und Kontrollinstitutionen etwas dagegen unternehmen. Marie-Monique Robin hat etliche Dokumentationen über Unternehmen und Organisationen veröffentlicht, die ihre Vorgehensweise aufecken und den Blick auf unsere Teller offen legen (z. B. Monsanto – mit Gift und Genen, Unser täglich Gift, Die Zukunft pflanzen.). Es lohnt sich, die eigenen Augen für diese Themen zu öffnen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen.
Für mich stellen sich die Fragen:

  • Will ich mir und meinen Kindern diese Gifte zumuten?
  • Durch welches Verhalten unterstütze ich solche Unternehmen und wie kann ich das stoppen?
  • Was sind Alternativen und wie kann ich einen Beitrag leisten, um nachhaltig ökologisch agierende Unternehmen zu stärken?

In Zeiten des Wandels haben wir Einzelne die Macht, ein ganzes System zu verändern. Wir müssen nur aus der Lethargie herauskommen und hinschauen anstatt uns durch Medien und Politik manipulieren und besänftigen zu lassen. Durch unser Kaufverhalten entscheiden wir, wen wir stärken und wen nicht. Eine gute Inspiration bietet der Dokumentarfilm Zeit der Veränderung von Daniel Pinchback. Auch kleine Veränderungen im eigenen Leben bewirken Großes im Ganzen – wenn sich einige finden, die dies tatsächlich auch umsetzen.

Hier einpaar Ideen, die unsere Welt verbessern können.

  • Hilf Deinen Freunden dabei, ihre Träume zu erfüllen.
  • Hilf, wenn Du siehst, dass jemand Hilfe braucht, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
  • Übernimm ein Amt z. B. in Deiner Gemeinde und bereichere das soziale Leben durch Deine Fähigkeiten und Talente.
  • Gib von Deinem Wissen etwas an andere ab, um ihr geistiges Wachstum zu fördern.
  • Gehe achtsam mit der Natur und allen Lebewesen um – sie schenken uns das Leben.
  • Sei wahrhaftig und stehe für Deine Überzeugungen ein. Sei kein Mitläufer
  • Fernsehen ist tote Zeit. Nutze Deine Zeit für Dinge, die Dir wirklich Freude bereiten.
  • Unterstütze regionale Bauern und Handwerker, um lange Transportwege zu vermeiden und Deine Region zu stärken.
  • Durch Reduktion oder Verzicht Deines Fleischkonsums trägst Du dazu bei:
  1. – den weltweiten Wasserverbrauch zu reduzieren
  2. – Treibhausgase zu reduzieren (Kühe sondern 21x mehr Treibhausgase ab als KfZ)
  3. – Tierleben zu retten und Tierquälerei zu reduzieren
  4. – Welthunger zu reduzieren (Getreideanbau für Tierfutter ist höher als für Menschen)
  5. – Regenwaldabholzung zu reduzieren
  • Kaufe bewusst ein und bevorzuge biologische, regionale Produkte, um Tierquälerei, Kunstdüngernutzung, Pestizide, Gentechnik und Monokulturen zu reduzieren.
  • Baue eigenes Gemüse und Pflanzen auf Balkon, Dach oder Terasse an, um die Sauerstoff-Bilanz zu verbessern.
  • Kaufe keine Produkte von Unternehmen, die Mensch und Natur ausbeuten und informiere Dein Umfeld über Unernehmen, die ökologisch nachhaltig und fair handeln.
  • Unternimm mit Deinen Kindern öfter Ausflüge in die Natur und sei ein gutes Vorbild.
  • Gib Gegenständen einen Wert und geh sorgsam mit ihnen um, anstatt sie achtlos zu kaufen und wegzuwerfen. Wie wäre es, alten Dingen neues Leben einzuhauchen und sie zu verschönern – aus Alt mach Neu?
  • Anstatt alles neu zu kaufen und damit die Schadstoffbelastung durch Produktion zu erhöhen, gibt es die Möglichkeit z. B. Spielzeug zu tauschen, Second Hand einzukaufen, Tauschbörsen zu nutzen und auch Dinge selbst herzustellen.
  • Achte beim Einkaufen darauf, weniger Plastikprodukte zu kaufen oder die Verpackungen direkt im Handel umweltgerecht zu entsorgen.

Wenn du eigene Ideen hast, einen Beitrag zu leisten, dann poste deine Ideen hier. Deine Gedanken sind eine Bereicherung für alle.


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